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Lebensmittel

Nutri-Score: Gesünder essen dank Ampelfarben

Wer sich gesund ernähren möchte, hat es im Supermarkt nicht leicht. Komplizierte Nährwerttabellen machen es Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht gerade einfach, zu erkennen, wie gesund ein Lebensmittel im Vergleich zu anderen ist. Nutri-Score, eine Nährwertkennzeichnung in Ampelfarben, kann Orientierung auf einen Blick geben.

Nährwertkennzeichnung: Entscheidung muss im Herbst fallen

Gesund oder eher ungesund? Das soll künftig leichter auf Lebensmittelverpackungen zu erkennen sein ? mit einem einfachen Nährwert-Logo auf der Vorderseite. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner hat nun angekündigt, dass die Wahl auf eines von vier verschiedenen Modellen fallen soll. Dazu Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Lieferservice muss über Allergene und Zusatzstoffe informieren

Ein Online-Lieferservice muss vor der Bestellung von Speisen und Getränken über die darin enthaltenen Allergene und Zusatzstoffe informieren. Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Deliveroo Germany GmbH entschieden.

Lasst die Verbraucher entscheiden

Das von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner beauftragte Nährwertkennzeichnungssystem wurde heute vom MRI vorgelegt. Dieses und weitere Modelle sollen nun im Rahmen einer Verbraucherbefragung und einem Praxistest geprüft werden. Dazu Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

Faktenblatt zur Nährwertkennzeichnung

Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher möchte sich gesund ernähren. Beim Einkaufen im Supermarkt ist jedoch schwer zu beurteilen, was die Zusammensetzung der Nährwerte bedeutet. Eine farbliche Nährwertkennzeichnung auf der Produktvorderseite hilft Verbrauchern, gesündere Alternativen auf einen Blick zu erkennen.

Europäische Bürgerinitiative fordert Nutri-Score

Eine neue Europäische Bürgerinitiative macht sich für eine vereinfachte Nährwertkennzeichnung auf Lebensmitteln stark. Sie fordert die Einführung des Nutri-Score-Modells. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) setzt sich bereits auf nationaler Ebene für eine einheitliche, farbliche Kennzeichnung auf der Produktvorderseite ein.

Obst und Gemüse im Handel zu fast zwei Dritteln in Plastik verpackt

Laut einem aktuellen Marktcheck der Verbraucherzentrale Hamburg und des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) in insgesamt 42 Filialen der wichtigsten acht Lebensmittelhändler wird Obst und Gemüse noch immer zu fast zwei Dritteln in Plastikverpackungen verkauft.

Vorschlag greift zu kurz

Der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft (BLL) hat Pläne für eine vereinfachte Nährwertkennzeichnung vorgestellt. Der Vorschlag der Branche greift aber zu kurz, denn er ist nicht intuitiv und sofort verständlich.

Lebensmittelpolitik für Verbraucher

Tierwohllabel; Reduktion von Zucker, Fett und Salz; Nährwertkennzeichnung ? der vzbv begrüßt, dass im ersten Regierungsjahr der GroKo Bewegung in die Lebensmittel- und Ernährungspolitik gekommen ist. Welche Erwartungen VerbraucherInnen hierbei haben, darum geht es heute beim Besuch von Julia Klöckner bei der Mitgliederversammlung des vzbv.

Bessere Information bei Lebensmittelsicherheit nötig

Verstoßen Lebensmittelunternehmen gegen die Lebensmittelsicherheit, sollen Behörden die Informationen künftig nach sechs Monaten wieder löschen. Das hat der Bundestag beschlossen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisiert die Frist als zu kurz und fordert eine bessere Verbraucherinformation.

Verbraucherzentrale - Bundesverband

Recht

Online-Anbieter muss schnelle Kontaktaufnahme ermöglichen

Der Europäische Gerichtshof hat heute in einem Verfahren des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen Amazon entschieden, dass Unternehmen im Onlinehandel nicht zwingend eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme angeben müssen. Unternehmen seien jedoch verpflichtet, eine direkte und effiziente Kontaktmöglichkeit anzubieten.

Zur Haftung des Herstellers für den durch den Händler begangenen Betrug auf Schadensersatz

Der Hersteller von Fahrzeugen, die eine schadhafte Software verwendeten haften auf Schadensersatz, da davon auszugehen ist, dass die Anordnung bestand, die streitgegenständliche Manipulationssoftware in den Motor einzubauen und dies geheim zu halten.

Kreditwerbung: Bank darf Pflichtangabe nicht in winziger Fußnote verstecken

Eine Bank darf für Kredite im Internet nicht mit einem Best-Zinssatz werben, die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zu den Konditionen aber lediglich in einer winzigen Fußnote auf der Folgeseite platzieren. Das hat das Landgericht Düsseldorf nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Santander Consumer Bank AG entschieden.

Klagerecht im Datenschutz für Verbraucherverbände erhalten

Der Bundesrat könnte morgen auf Initiative Bayerns für eine Einschränkung der Klagebefugnis für Verbraucherverbände in Sachen Datenschutz stimmen. Das wäre dann das Signal an die Digitalunternehmen, dass sie es mit der Einhaltung des Datenschutzrechtes nicht so genau nehmen müssen. Das wäre fatal, meint Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

1 & 1 darf bei Bestellung von DSL-Tarifen Wahl des Routers nicht einschränken

Die 1 & 1 Telecom GmbH darf bei der Bestellung von DSL-Tarifen im Internet nicht mehr den Eindruck erwecken, für den von Kundinnen oder Kunden gewählten Tarif sei einer der angebotenen Router erforderlich. Die Aussage sei irreführend und verstoße gegen das Telekommunikationsgesetz, entschied das LG Koblenz nach einer Klage des vzbv.

Vodafone-Pass darf nicht nur im Inland gelten

Enthält ein Mobilfunktarif die Möglichkeit, ausgewählte Apps ohne Anrechnung auf das vereinbarte Datenvolumen zu nutzen, muss dies EU-weit gelten. Die Vodafone GmbH darf die Gültigkeit ihres ?Vodafone-Passes? daher nicht auf Deutschland begrenzen, entschied das Landgericht Düsseldorf nach einer Klage des vzbv.

Lieferservice muss über Allergene und Zusatzstoffe informieren

Ein Online-Lieferservice muss vor der Bestellung von Speisen und Getränken über die darin enthaltenen Allergene und Zusatzstoffe informieren. Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Deliveroo Germany GmbH entschieden.

Stromversorgung: Kein Zwang zur Zahlung per Lastschrift

Energieversorger müssen Verbraucherinnen und Verbrauchern vor der Online-Bestellung eines Stromtarifs verschiedene Bezahlmöglichkeiten anbieten. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH entschieden.

Zur Zulässigkeit einer Entgeltklausel für Bankauskünfte

Eine Entgeltklausel, die eine Gebühr in Höhe von 25 Euro für Bankauskünfte regelt, stellt eine zusätzliche Leistung dar und wird von sonstigen Gebühren nicht abgedeckt, so dass sie wirksam ist.

Zum Erfüllungsort der Mängelbehebung bei einem Verbraucherkaufvertrag

Bei sperriger Ware muss der Verkäufer zur Mangelbehebung zum Verbraucher fahren.

Verbraucherzentrale - Bundesverband

Energie

Klimaschutz gemeinsam voranbringen

In Deutschland findet eine intensive Diskussion um die Erreichbarkeit der Klimaziele statt. Der vzbv lehnt eine klassische CO2-Steuer ab, unterstützt aber eine CO2-Bepreisung im Rahmen eines Maßnahmenkatalogs. Unabdingbare Voraussetzung ist, dass die CO2-Bepreisung verbraucherfreundlich ausgestaltet wird.

CO2-Bepreisung verbraucherfreundlich gestalten

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Eigenkapitalzinssätze müssen sinken

Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied heute, dass die Absenkung der Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetzbetreiber durch die Bundesnetzagentur rechtens ist. Die Entscheidung des BGH verhindert eine zusätzliche Belastung der Verbraucher durch noch höhere Netzentgelte.

Verpasste Chance für mehr Klimaschutz

Mit dem Gebäudeenergiegesetz möchte die Bundesregierung ihren Weg fortsetzen, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Mit dem aktuellen Gesetzentwurf verpasst sie jedoch nicht nur die Ziele der Energiewende, sondern benachteiligt auch Verbraucherinnen und Verbraucher.

Hintergrundgespräch: Die Energiewende sozial gestalten

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen in vielen Bereichen fossile Brennstoffe durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Der Einsatz von sauberem Strom im Wärmebereich kann ein Teil der Lösung sein. Mit der sogenannten Sektorkopplung zwischen Strom und Wärme ändert sich der Energiemix bei der Wärmeversorgung.

Sektorkopplung muss nicht teuer sein

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen in vielen Bereichen fossile Brennstoffe durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Dabei spielt der Gebäudesektor eine zentrale Rolle. Mit der sogenannten Sektorkopplung zwischen Strom und Wärme ändert sich der Energiemix und der Anteil der erneuerbaren Energien an der Wärmeversorgung.

Stromversorgung: Kein Zwang zur Zahlung per Lastschrift

Energieversorger müssen Verbraucherinnen und Verbrauchern vor der Online-Bestellung eines Stromtarifs verschiedene Bezahlmöglichkeiten anbieten. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH entschieden.

Transparenz und Verbraucherrechte im Fernwärmesektor stärken

Etwa 14 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland werden mit Fernwärme versorgt. Obwohl Fernwärme in der Regel als Nebenprodukt der Stromerzeugung anfällt, liegt der Fernwärmepreis für private Verbraucher teils deutlich über den Preisen für Heizöl, Erdgas und Holzpellets. Das Bundeskartellamt spricht zu Recht von ?gefangenen Kunden?.

Reform der Maklergebühren

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert Entlastungen für private Haus- und Wohnungskäufer bei den Erwerbsnebenkosten. Im Falle des Immobilienkaufs müssen Verbraucher heute für eine solide Immobilienfinanzierung deutlich mehr Eigenkapital aufwenden als noch vor zehn Jahren. Auch der Kreditbedarf ist deutlich angestiegen.

Wohngeldstärkungsgesetz mit Schwächen

Der vzbv begrüßt das heute von der Bundesregierung beschlossene Wohngeldstärkungsgesetz, weist aber auf weiteren Reformbedarf hin. Das Gesetz soll zum Jahreswechsel 2019 / 2020 in Kraft treten. Es sieht vor, dass das Wohngeld künftig dynamisch steigt und sich an der Miet- und Einkommensentwicklung orientiert.

Verbraucherzentrale - Bundesverband

Finanzen

Kreditwerbung: Bank darf Pflichtangabe nicht in winziger Fußnote verstecken

Eine Bank darf für Kredite im Internet nicht mit einem Best-Zinssatz werben, die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zu den Konditionen aber lediglich in einer winzigen Fußnote auf der Folgeseite platzieren. Das hat das Landgericht Düsseldorf nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Santander Consumer Bank AG entschieden.

EU-Wettbewerbsrecht: Extrarente funktioniert

Die Extrarente kann so ausgestaltet werden, dass sie geltendem EU-Wettbewerbsrecht entspricht. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Gutachten von Prof. Jürgen Kühling von der Universität Regensburg im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

Extrarente: Aus dem Ausland lernen

Im Ausland sich staatlich organisierte Standardprodukte etabliert und akzeptiert. Das Modell der Extrarente senkt die Kosten für Verwaltung und Vertrieb, sodass mehr bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt. Bei der Einführung eines solchen Modells in Deutschland müssen die Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.

Abschlussprovisionen deckeln

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat eine Stellungnahme zur Deckelung der Abschlussprovision bei Lebens- und Restschuldversicherungen veröffentlicht.

vzbv stellt ?Extrarente? vor

58 % aller Verbraucher in Deutschland würden gerne mehr privat für das Alter vorsorgen, nennen aber mangelndes Vertrauen in die Angebote am Markt als Hinderungsgrund. Der vzbv fordert, die private Altersvorsorge zu reformieren und schlägt unter dem Namen ?Extrarente? ein öffentlich-rechtlich organisiertes Standardprodukt vor.

Faktenblatt zur Extrarente

Damit das Geld im Alter nicht knapp wird, sind viele Verbraucherinnen und Verbraucher auf eine private Zusatzvorsorge angewiesen. Das Problem: Die bisherige Riester-Rente funktioniert nicht ausreichend gut.  Eine Reform der privaten Altersvorsorge ist daher zwingend erforderlich.

Zahlung mit Kreditkarte oder Sofortüberweisung muss kostenlos sein

Ein Reisevermittler darf für die Zahlung per Sofortüberweisung oder Giropay ebenso wenig ein Entgelt verlangen wie für die Zahlung per Kreditkarte. Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen die in London ansässige Opodo Ltd. entschieden.

Versicherte bei Abwicklung fair behandeln

Verbraucher dürfen keine Nachteile erleiden, wenn Lebensversicherer ihr Neugeschäft einstellen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat Forderungen zum fairen Umgang mit Kunden im Fall eines solchen Run-Offs in einem Papier zusammengefasst.

EU-Finanzmarktregulierung an Verbrauchern ausrichten

Um Verbraucher besser vor schlechter Finanzberatung zu schützen, fordert der vzbv eine grundlegende Überarbeitung der EU-Finanzmarktregulierung. In einer Stellungnahme zur Evaluation der EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II hat der vzbv Vorschläge für verbraucherfreundlichere, neue Regeln vorgelegt.

Basiskonto der Deutschen Bank zu teuer

Seit Juni 2016 gibt es den gesetzlichen Anspruch auf ein Zahlungskonto. Bereits kurz nach seiner Einführung kritisierte der vzbv, dass die angebotenen Basiskonten in der Regel teurer waren als herkömmliche Kontomodelle. Das OLG Frankfurt am Main hat nun entschieden, dass 8,99 Euro ein unangemessenes Entgelt darstellt.

Verbraucherzentrale - Bundesverband

Gesundheit

Vertretung von Patienten, Pflegebedürftigen und Verbrauchern stärken

Der vzbv unterstützt die Ziele des Gesetzes für bessere und unabhängigere Prüfungen, wie die Stärkung der Unabhängigkeit der Medizinischen Dienste sowie die effizientere Gestaltung der Krankenhausabrechnungsprüfung.  Für die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen regt der vzbv Maßnahmen für mehr Transparenz und Mitwirkung an.

Verbesserungen bei Bedarfsplanung der Ärzte

Künftig werden bei der Entscheidung, wie viele Ärzte in einer Region tätig werden können, auch die Krankheitshäufigkeit der Versicherten und sozioökonomische Faktoren berücksichtigt. Mit den neuen Kriterien entstehen bundesweit ca. 3.500 neue Niederlassungsmöglichkeiten für Ärzte.

Krankenkassen zu mehr Transparenz verpflichten

Der vzbv unterstützt die wesentlichen Ziele des Gesetzes für eine faire Kassenwahl in der gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere die Schaffung einer einheitlichen Aufsicht über die Krankenkassen. Allerdings fehlt ein entscheidender und grundlegender Aspekt: Verbraucher brauchen für die Wahl ihrer Krankenkasse mehr Transparenz.

Arzneimittelsicherheit: Gesetzentwurf nachbessern

Verschiedene Arzneimittelskandale haben Verbraucherinnen und Verbraucher in der vergangenen Zeit stark verunsichert. Der vzbv begrüßt daher den Entwurf des Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung der Bundesregierung. Gleichwohl seien Nachbesserungen nötig, um tatsächlich mehr Sicherheit zu gewährleisten.

Faktenblatt zur sozialen Pflegeversicherung

Etwa jeder zweite Mensch wird im Laufe seines Lebens pflegebedürftig. Dann erbringt die Soziale Pflegeversicherung (SPV) Leistungen für Pflege und Betreuung. Weil die Kosten für Pflegeleistungen steigen und die Leistungen aus der SPV oft nicht ausreichen, müssen Verbraucher immer mehr aus eigener Tasche bezahlen.

Beitragszahler und Pflegebedürftige entlasten

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat in einem Faktenblatt Vorschläge vorgelegt, wie Pflegebedürftige und Beitragszahler in einem ersten Schritt kurzfristig finanziell entlastet werden können.

Bedarfsgerechte Versorgung braucht ein Gesamtkonzept

Der vzbv unterstützt die wesentlichen Ziele des Terminservice- und Versorgungsgesetzes, das am 13.02.2019 erneut im Bundestag beraten wird. Allerdings müsse die Bundesregierung die Ursachen der Versorgungsdefizite angehen. Auch zu den vorliegenden Änderungsanträgen hat der vzbv Stellung genommen.

Digitalisierung: Gesundheitsversorgung neu denken

Am 13.02.2019 wird das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) abermals im Gesundheitsausschuss des Bundestags beraten. Neu ist, dass das Gesundheitsministerium Mehrheitsgesellschafter der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) werden soll. Zum Vorstoß ein Statement von Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Steuerzuschuss zur Pflegeversicherung notwendig

Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung deckt die soziale Pflegeversicherung nur einen Teil der anfallenden Kosten ab. In einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbands geben 77% der befragten Teilnehmer an, dass sie sich im Ernstfall nicht ausreichend finanziell abgesichert fühlen.

Mehr Klarheit bei Prostatakrebs-Früherkennung

Der Nutzen einer Messung von Prostata-Antigenen zur Früherkennung von Prostata-Krebs (PSA-Test)  ist umstritten: Studien liefern unterschiedliche Ergebnisse dazu. Viele, vor allem ältere Männer, lassen jedoch regelmäßig ihren PSA-Wert in der Arztpraxis bestimmen und tragen die Kosten dafür selbst.

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Digital

1 & 1 darf bei Bestellung von DSL-Tarifen Wahl des Routers nicht einschränken

Die 1 & 1 Telecom GmbH darf bei der Bestellung von DSL-Tarifen im Internet nicht mehr den Eindruck erwecken, für den von Kundinnen oder Kunden gewählten Tarif sei einer der angebotenen Router erforderlich. Die Aussage sei irreführend und verstoße gegen das Telekommunikationsgesetz, entschied das LG Koblenz nach einer Klage des vzbv.

Vodafone-Pass darf nicht nur im Inland gelten

Enthält ein Mobilfunktarif die Möglichkeit, ausgewählte Apps ohne Anrechnung auf das vereinbarte Datenvolumen zu nutzen, muss dies EU-weit gelten. Die Vodafone GmbH darf die Gültigkeit ihres ?Vodafone-Passes? daher nicht auf Deutschland begrenzen, entschied das Landgericht Düsseldorf nach einer Klage des vzbv.

E-Plus muss Restguthaben ohne Rücksendung der SIM-Karte erstatten

Mobilfunkanbieter dürfen die Erstattung eines Restguthabens nach Vertragsende nicht von der Rücksendung der SIM-Karte abhängig machen. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden.

Ein Jahr DSGVO: Besserer Datenschutz für Verbraucher

Seit dem 25. Mai 2018 ist die Datenschutzgrundverordnung in allen EU-Mitgliedsstaaten und teilweise auch darüber hinaus verbindlich. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist die DSGVO vor allem ein Gewinn. Der vzbv fordert aber, unklare Regelungen zu konkretisieren und Datenschutzverstöße wirksamer zu verfolgen.

Telefonieren ins EU-Ausland wird preiswerter

Ab 15. Mai 2019 treten EU-weit Preisobergrenzen für Sprachanrufe und SMS ins europäische Ausland in Kraft. Der vzbv begrüßt, dass mit der Regelung der europäische Binnenmarkt gestärkt wird. ?Überteuerte Anrufe und SMS aus dem deutschen Netz ins EU-Ausland gehören bald der Vergangenheit an?, sagt Referentin Susanne Blohm.

Algorithmen kontrollieren - geltendes Recht durchsetzen

Der vzbv fordert in einem Positionspapier verbindliche Standards für die Gestaltung algorithmenbasierter Entscheidungssysteme. Aufsichtsbehörden müssen diese effektiv kontrollieren können - und bei risikobehafteten Entscheidungen sollten Betroffene ein Auskunftsrecht erhalten, um zu verstehen, wie Entscheidungen zustande kommen.

Zahlung mit Kreditkarte oder Sofortüberweisung muss kostenlos sein

Ein Reisevermittler darf für die Zahlung per Sofortüberweisung oder Giropay ebenso wenig ein Entgelt verlangen wie für die Zahlung per Kreditkarte. Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen die in London ansässige Opodo Ltd. entschieden.

vzbv klagt erfolgreich gegen Google

Die von Google im Jahr 2012 verwendete ?Datenschutzerklärung? ist zum großen Teil rechtswidrig. Das hat das Kammergericht in Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) entschieden. Nach Auffassung des Gerichts sind außerdem zahlreiche Klauseln in den Nutzungsbedingungen des Konzerns unwirksam.

Chance verpasst

Der vzbv hat eine Bewertung zur EU-Richtlinie über TV- und Hörfunkprogramme (Cab-Sat-Richtlinie) veröffentlicht. Die Richtlinie soll die grenzüberschreitende Online-Verbreitung und Weiterverbreitung von Fernseh- und Radioprogrammen erleichtern, geht aber an vielen Bedürfnissen von Verbrauchern vorbei.

Faktenblatt zu Künstlicher Intelligenz

Alexa schlägt Bücher vor und steuert Geräte im Smart Home. Netflix empfiehlt Serien. Googles automatischer Buchungsdienst Duplex führt Telefonate und klingt täuschend echt wie ein Mensch. Algorithmen verfolgen Bewegungen im Netz und der realen Welt. Wie diese Künstliche Intelligenz (KI) funktioniert, ist meist unklar.

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