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Neues Beitragsverfahren für Selbstständige

Von 2018 an orientiert sich der Beitrag am tatsächlichen Einkommen. Das kann zu Nachzahlungen oder Rückzahlungen führen.

Impfschutz bei Erkrankungen der Atemwege

Lungenärzte raten: Wer an einer chronischen Atemwegserkrankung wie Asthma oder COPD leidet, sollte sich impfen lassen.

Neuer Look, frische Inhalte: das AOK-Jugendportal

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Mit dem Pulsoxymetrie-Screening können kritische angeborene Herzfehler bei Neugeborenen künftig besser erkannt werden.

Faktenbox: Hilfe bei Behandlungsfehlern

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Gesundheit - Aktuell

Gesundheit und Tee

Genau genommen versteht man unter dem Begriff Tee nur Schwarztee oder Grüntee. Wenn wir aber von Tee sprechen, meinen wir duftende Kräuter, köstliche Früchte und edle Gewürze, die uns zu passenden Teemischungen inspirieren.

Freie Radikale und Sport

Sogenannte "Freie Radikale" sind für die häufigsten Todesursachen unserer Gesellschaft - Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs - mitverantwortlich. Diese aggressiven Moleküle beschädigen Zellen und Organe und beschleunigen die Alterung.

Winterpflege für die Haut

Die Haut ist eines der wichtigsten Schutzorgane unseres Körpers gegen schädliche Einflüsse von außen. Sie ist Chemikalien, Krankheitserregern, extremen Temperaturschwankungen und UV-Strahlung ausgesetzt und verhindert, dass der Körper zu viel Wasser...

Heilen mit der Chelat-Therapie

Die Chelattherapie ist ein ambulantes Heilverfahren, wobei es sich um eine Infusionstherapie zur Behandlung von Erkrankungen der Gefäße und weiteren Erkrankungen handelt.

Hautveränderungen durch Alkohol

Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland ca. 8 Millionen Menschen durch Alkoholmissbrauch gefährdet sind. 1,5 Millionen Menschen können dem starken, täglichen Drang nach Alkohol nicht widerstehen. Sie sind süchtig.

Schmerzfrei durch die Cranio-Sakral-Therapie

Die Cranio-Sakral-Therapie ist eine sanfte manuelle Ganzkörpertherapie. Der Name ist abgeleitet von dem lateinischen Wort für Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sakrum).

Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie) vermeiden

Der Blutdruck, den wir messen, entspricht dem Druck in den Arterien. Dieser besteht aus zwei Werten, der obere = systolische Wert entspricht dabei dem höchsten, der untere = diastolische Wert dem niedrigsten Druck in der Arterie.

Rheumatische Beschwerden lindern

Unter dem Begriff Rheuma wird eine Vielzahl von Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates zusammengefaßt. Die Beschwerden reichen vom gelegentlichen Ziehen in der Schulter bis hin zu verkrüppelten Gelenken, die kaum noch bewegt werden können...

Gesundheit - Aktuell

Gesundheit.de

Ist Salz gesund?

Teaser Text: 
Salz ist lebenswichtig für unseren Körper, doch zu viel Salz sollten wir trotzdem nicht zu uns nehmen. Wir verraten, welche Funktion Salz im Körper hat, ob der Verzehr Risiken mit sich bringt und wie viel Salz Sie im Rahmen einer gesunden Ernährung täglich aufnehmen sollten.

Salz ist lebenswichtig für unseren Körper, denn ohne Salz könnten bestimmte Körperfunktionen nicht aufrechterhalten werden.  Doch zu viel Salz sollten wir trotzdem nicht zu uns nehmen ? das gilt vor allem für Personen mit Bluthochdruck oder Nierenproblemen. Bei ihnen können ansonsten gesundheitliche Probleme auftreten. Wir verraten, welche Funktion Salz im Körper hat, ob der Verzehr Risiken mit sich bringt und wie viel Salz Sie im Rahmen einer gesunden Ernährung täglich aufnehmen sollten. 

Salz ist lebenswichtig

Kochsalz besteht ? wie der chemische Name Natriumchlorid bereits vermuten lässt ? fast ausschließlich aus den beiden Mineralstoffen Chlor und Natrium. Häufig sind zudem kleine Mengen weiterer Mineralstoffe enthalten: Beispielsweise können Salze auch Spuren von Calcium oder Magnesium aufweisen. 

Das im Salz enthaltene Natrium hat im Körper verschiedenste Funktionen: So ist es beispielsweise wichtig für die Gewebsspannung (osmotischer Druck) und nimmt dadurch Einfluss auf den Flüssigkeits- und Nährstoffhaushalt des Körpers.  Daneben spielt Natrium eine Rolle beim Knochenaufbau, der Reizweiterleitung sowie der Muskelentspannung. 

Die meisten Kochsalze sind heutzutage mit Jod angereichert, um die Jodversorgung der Bevölkerung sicher zu stellen. Das Spurenelement ist wichtig für die Schilddrüse, denn ohne Jod könnte diese ihre lebenswichtigen Hormone nicht produzieren. Neben Jod enthalten einige Speisesalze außerdem Fluorid. 

Salz als Gesundheitsrisiko?

Eine salzreiche Ernährung galt jahrelang als Risikofaktor für die Entstehung von Bluthochdruck. Doch ob dies tatsächlich so ist, ist heute unter Wissenschaftlern umstritten. Neuere Studien deuten darauf hin, dass selbst ein sehr hoher Salzkonsum den Blutdruck nur minimal erhöht. Andersherum soll eine salzarme Ernährung den Blutdruck auch nur minimal senken können. 

Bei bestimmten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Leberzirrhose oder einer eingeschränkten Nierenfunktion ist es allerdings wichtig, dass Sie den Salzkonsum gering halten. Ansonsten können Herz-Kreislauf-Probleme oder ? bei einer Störung der Nierenfunktion ? Ödemen auftreten. Auch Gesunde sollten es nicht übertrieben, am besten finden Sie einen guten Mittelweg.

Zu wenig Salz scheint nämlich ebenfalls nicht gut zu sein: Eine belgische Studie deutet darauf hin, dass auch eine zu geringe Salzaufnahme zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Laut der Forscher haben Menschen, die nur einen geringen Salzgehalt im Urin aufweisen, ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber auch dieses Studienergebnis ist umstritten. 

Wie viel Salz ist gesund?

Um auf der sicheren Seite zu sein, wählen Sie am besten die goldene Mitte: Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Salz. Einheitliche Richtlinien zum Salzkonsum gibt es nämlich nicht. Generell  wird Jugendlichen und Erwachsene jedoch empfohlen, täglich zwischen fünf und sechs Gramm Salz aufzunehmen. 

In Deutschland liegt der Salzkonsum allerdings teilweise deutlich über dem empfohlenen Bedarf. So nehmen Männer pro Tag rund 8,8 Gramm Salz, Frauen 6,3 Gramm auf. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist wahrscheinlich damit zu erklären, dass Frauen stark gesalzene Produkte wie Wurst oder Fleisch in geringeren Mengen zu sich nehmen. 

Salz in Lebensmitteln 

Der hohe Salzkonsum kommt insbesondere durch versteckte Salze in Lebensmitteln zustande. Oft merken wir nämlich gar nicht, dass wir etwas Salzhaltiges essen. Etwa 85 Prozent des Salzkonsums erfolgt auf diesem Weg. Das Nachsalzen am Tisch fällt dagegen meist kaum ins Gewicht. 

Größere Mengen Salz sind beispielsweise in Wurst und Fleisch, aber auch in bestimmten Käsesorten enthalten. Ebenso stecken in Brot und andere Backwaren sowie in Milchprodukten größere Mengen an Salz. Äußerst salzhaltig sind in der Regel auch Fertigprodukte, allen voran Lebensmittel in Konservendosen. 

Damit Sie Ihren Salzkonsum nicht aus den Augen verlieren, sollten Sie immer frisch kochen und möglichst keine Fertigprodukte verwenden. Greifen Sie außerdem ab und an bewusst zu salzarmen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Nudeln, Reis, Haferflocken, Obst, frischem oder tiefgekühltem Gemüse sowie Magerquark und Joghurt. Daneben können Ihnen die folgenden Tipps helfen, einen zu hohen Salzkonsum zu vermeiden:

  • Nehmen Sie viele pflanzliche und nur wenige tierische Lebensmittel zu sich. 
  • Würzen Sie zunächst mit frischen Kräutern, dann erst mit Salz. 
  • Würzen Sie erst nach dem Garen.
  • Bevorzugen Sie wasserarme Garmethoden. Denn dabei bleibt der Eigengeschmack der Lebensmittel am besten erhalten und Sie müssen weniger salzen. 
Kathrin Mehner

Was sind Myogelosen?

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Myogelosen sind Verhärtungen des Muskels, die sich knoten- oder wulstförmig tasten lassen. Im Regelfall reagieren Myogelosen schmerzempfindlich auf Druck und verursachen Bewegungseinschränkungen. Lesen Sie hier, wodurch Myogelosen verursacht werden und wie man sie behandeln kann.

Myogelosen sind Verhärtungen des Muskels, die sich knoten- oder wulstförmig tasten lassen. Im Regelfall reagieren Myogelosen schmerzempfindlich auf Druck und verursachen Bewegungseinschränkungen. Diese erbsen- bis olivengroßen Muskelverdickungen entstehen entlang des Faserverlaufs der Muskulatur. Die Entstehung dieser Verhärtungen ist ein Prozess, der sich monatelang hinziehen kann. Doch was ist deren Ursache? Und wie kann man Myogelosen behandeln?

Ursachen einer Myogelose

Über die genaue Ursache von Myogelosen, die häufig bei chronischen Schmerzpatienten diagnostiziert werden, ist man sich uneinig. Sicher ist, dass es zu lokalen Stoffwechselveränderungen im Muskel und einer Entzündung kommt, welche die Schmerzen verursacht.

Bei einer erhöhten Beanspruchung des Muskels, zum Beispiel beim Sport, steigt der Sauerstoffbedarf der Zellen und es fallen Stoffwechselprodukte an, die ein saures Milieu verursachen (Laktat). Kommt der Körper mit der Sauerstoffversorgung nicht hinterher und können die sauren Stoffe nicht abtransportiert werden, kommt es nach und nach zum Zelltod und einer Verkümmerung der Muskelfasern (Atrophie). Der Muskel wird allmählich durch Bindegewebe ersetzt, er wird fest und knotig - eine Myogelose hat sich gebildet. Dies ist bei ständiger Überanstrengung der Fall, kann aber auch durch Fehlbelastung begünstigt werden.

Myogelosen von HWS bis LWS

Die Muskulatur des Halteapparates ist anfällig für Myogelosen, da sie, auch ohne zusätzliche sportliche Belastung, den ganzen Tag beansprucht wird; lange, sitzende Zwangshaltungen am Arbeitsplatz, eine generelle schlechte Körperhaltung oder auch eine fehlerhafte Schlafposition ziehen vor allem Rücken-, Schulter- und Nackenmuskulatur in Mitleidenschaft.

Myogelosen können auch als Folge, und oftmals auch als einziges Symptom, einer anderen Grunderkrankung auftreten. Im Sinne einer Schutzfunktion verkrampft die Muskulatur dann als Reaktion auf einen ständigen Reiz, zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall oder einem Fehlbiss.

Doch dieser - zunächst sinnvolle - Reflex kann andere Probleme nach sich ziehen, wie beispielsweise Spannungskopfschmerzen oder ausstrahlende Schmerzen in Arme und Beine.

Therapie von Myogelosen

Wichtig ist eine frühzeitige Behandlung, um dem Muskelumbau und der Entstehung von chronischen Schmerzen entgegenzuwirken. Die symptomatische Therapie besteht in der Verschreibung von Schmerzmedikamenten, muskelentspannenden Mitteln und Krankengymnastik, doch oftmals reichen diese Maßnahmen nicht aus. Bei starken Schmerzen ist auch die Lokalanästhesie eine Option.

Mit Massagen Myogelosen behandeln

Heilungschancen bieten alternative Behandlungsmethoden, zum Beispiel die Osteopraktik. Osteopraktik vereint Chiropraktik, Akupunktur und Massagen und bietet somit gleich mehrere Ansatzpunkte. Ziel ist jeweils die Durchblutungsförderung der Muskulatur, um die sauren Stoffwechselprodukte abzutransportieren. Auch manche Diäten versprechen  Erfolge, indem sie die Säurezufuhr durch ausgewählte Nahrungsmittel reduzieren.

Eine Methode, die Ursachenforschung betreibt, ist die Ergotherapie. Die Situation im Alltag, am Arbeitsplatz und beim Sport wird analysiert und Fehlhaltungen korrigiert.

Myogelosenbehandlung: Tipps für zu Hause

Möchte man selber etwas gegen Myogelosen tun, helfen oft schon einfache Maßnahmen: Wärme tut Muskeln bei Verspannungen gut. Heiße Auflagen oder Wechselduschen regen die Durchblutung an und entspannen die Muskulatur.

Wer Myogelosen vorbeugen möchte, sollte auf seine Körperhaltung achten und sich beim Sport regelmäßig auslaufen und dehnen ? das hält die Muskulatur geschmeidig.

Lisa Wünsch

Was ist Salutogenese?

Teaser Text: 
Welche Ursachen Krankheiten haben ist in vielen Fällen bekannt. Doch wie entsteht eigentlich Gesundheit? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Salutogenese. Lesen Sie hier, welche Eigenschaften die Widerstandskräfte des Körpers stärken.

Salutogenese ist die Wissenschaft von der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit. Salus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Gesundheit, der Wortteil ?genese heißt wörtlich übersetzt Entstehung. Somit ist die Salutogenese als Gegenstück zur Pathogenese, welche die Entstehung von Krankheit beschreibt, zu sehen. In den 70er Jahren ging der Medizinsoziologe Aaron Antonovsky der Frage nach, welche Faktoren die Salutogenese beeinflussen. Er entwickelte ein theoretisches Modell über die Eigenschaften, die man braucht, um gesund zu werden und es auch zu bleiben.

Antonovskys Untersuchung

Antonovsky führte anhand einer Gruppe von Frauen, die in jungen Jahren in Konzentrationslagern inhaftiert gewesen waren, eine Studie zur Anpassungsfähigkeit an die Menopause durch. Er verglich ihre Fähigkeit, diesen besonderen hormonellen Zustand zu bewältigen, mit der einer Kontrollgruppe.

Trotz der Vorbelastung durch die Zeit im Konzentrationslager gab es Frauen, die Antonovsky körperlich und geistig als völlig gesund einstufte. Sie schienen körpereigene Ressourcen zu haben, die sie trotz der schlimmen Erlebnisse (Stressoren) gesund hielten. Durch Antonovskys Untersuchung wurde der bis dahin übliche Fokus der Wissenschaft auf die Entstehung von Krankheit (Pathogenese) durch die Aspekte der Salutogenese ergänzt. 

Es wurde schnell klar, dass es große Unterschiede zwischen der Herangehensweise an eine Erkrankung aus salutogenetischer oder pathogenetischer Sicht gibt. Pathogenese versucht, Krankheit zu vermeiden. Salutogenese dagegen versucht, ein attraktives Gesundheitsziel zu erreichen. Nicht das Vermeiden von hohem Blutzucker durch Diät steht dann zum Beispiel bei Diabetes mellitus im Vordergrund, sondern die erfolgreiche Joggingeinheit, die zu einem umfassenden Wohlbefinden führt.

In der weiteren Forschung stand dann die Frage, wie Gesundheit entsteht und wie sie erhalten werden kann, stärker im Mittelpunkt.

Das Kohärenzgefühl

Ein Begriff, der eng mit der Salutogenese verknüpft ist, ist das Kohärenzgefühl. Er wurde von Antonovsky geprägt und meint ein Zugehörigkeitsgefühl und eine tiefe innere Zufriedenheit mit sich selbst und anderen. Drei Komponenten sind für das Kohärenzgefühl von Bedeutung:

  1. Verstehbarkeit: Die Fähigkeit, Zusammenhänge herzustellen zwischen den Geschehnissen, die das Leben bereithält.
  2. Bewältigbarkeit: Die Fähigkeit, mit Geschehnissen umzugehen.
  3. Sinnhaftigkeit: Die Überzeugung, dass alle Geschehnisse einen Sinn haben. Durch diese Überzeugung fällt es leichter, die Geschehnisse zu akzeptieren.

Diese drei Eigenschaften entwickelt jeder Mensch innerhalb seiner ersten 20 Lebensjahre. Je nachdem wie stark diese ausgeprägt sind, können Menschen unterschiedlich gut mit Krisen umgehen, beispielsweise mit einschneidenden Erlebnissen wie dem Tod eines Familienmitgliedes, mit stressigen Phasen im Job oder auch mit einer Erkrankung. Wie gesund wir sind, hängt also wesentlich von der Ausprägung der drei Eigenschaften ab.

Resilienz und Salutogenese

Die beiden Begriffe Resilienz und Salutogenese stehen eng miteinander in Verbindung. Resilienz bedeutet so viel wie Widerstandsfähigkeit. Je widerstandsfähiger wir sind, je besser unser Körper Störungen abwehren kann, desto gesünder bleiben wir. So gibt es Menschen, die nie krank werden, obwohl sie vielen potentiell krankmachenden Umständen ausgesetzt sind. Andere dagegen liegen schon bei leichten Stresssituationen mit Fieber oder Erschöpfungssymptomen im Bett. Erstere sind widerstandsfähiger, da sie in kritischen Situationen auf persönliche Ressourcen zurückgreifen können und eine Krise als Möglichkeit zur Weiterentwicklung ansehen.

Wie bleibe ich gesund?

Durch theoretische Modelle lassen sich Pathogenese und Salutogenese gut beschreiben. Doch wie erreicht man in der Praxis ein Kohärenzgefühl, wie es Antonovsky beschreibt?

Eine wichtige Rolle spielen dabei die persönlichen Widerstandsressourcen, wie beispielsweise Intelligenz, Flexibilität, Weitsichtigkeit, materieller Wohlstand, das soziale Netzwerk und das Immunsystem. Wer einen hohen Lebensstandard, viele Freunde und eine gute Bildung hat, hat die besten Voraussetzungen gesund zu bleiben. Gesundheit ist demnach stark von äußeren Umständen abhängig. Ebenso ausschlaggebend sind aber auch eine positive Selbstbeurteilung sowie die Arbeit an der eigenen Identität. Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann dauerhaft gesund bleiben.

Abschließend ist festzuhalten, dass Gesundheit ein Prozess und kein Zustand ist. Es gibt immer Phasen im Leben, in denen Krankheit oder Gesundheit überwiegt. Doch eine ausgewogene Lebensweise, die Widerstandsressourcen fördert und im Sinne der Salutogenese attraktive Gesundheitsziele setzt, ist die beste Voraussetzung, um langfristig gesund zu bleiben.

Lisa Wünsch

Was ist Xylit (Xylitol)?

Teaser Text: 
Xylit (chemisch: Pentanpentol) gehört zur Gruppe der Zuckeralkohole, zu der beispielsweise auch Sorbit oder Lactit zählen. Xylit kommt vor allem in der Lebensmittelindustrie als Zuckeraustauschstoff zum Einsatz.

Xylit (chemisch: Pentanpentol) gehört zur Gruppe der Zuckeralkohole, zu der beispielsweise auch Sorbit oder Lactit zählen. Es kommt vor allem in der Lebensmittelindustrie als Zuckeraustauschstoff zum Einsatz. Hier ist der Stoff besonders beliebt, da ihm eine antikariogene Wirkung nachgesagt wird.
Xylit hat im Gegensatz zu gewöhnlichem Haushaltszucker (Saccharose) also keine schädigende Wirkung auf unsere Zähne, sondern soll sich sogar positiv auf unsere Zahngesundheit auswirken können.

Eigenschaften

Xylit ähnelt vom Geschmack her normalem Haushaltszucker und besitzt auch nahezu die gleiche Süßkraft. Beim Verzehr sorgt es für einen kühlenden Effekt auf der Zunge, da es beim Kontakt mit dem Speichel der Umgebung Wärme entzieht.

Ähnlich wie bei Sorbit liegt auch bei Xylit der Kaloriengehalt unter dem von normalem Haushaltszucker. Während ein Gramm Saccharose etwa 4 Kalorien enthält, sind es bei Xylit nur 2,4 Kalorien pro Gramm. Da der Zuckerersatzstoff im Körper mit weniger Insulin verstoffwechselt werden kann als Saccharose, wird er oft in Produkten für Diabetiker verwendet.

Xylit hemmt die Entstehung von Karies

In Finnland wurde in den 70er Jahren die kariesreduzierende Wirkung von Xylit entdeckt. In mehreren Studien konnte eine deutliche Reduktion von Karies durch die Einnahme belegt werden. Dieser Effekt ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass die Bakterien, die für die Entstehung von Karies verantwortlich sind, Xylit nicht verstoffwechseln können und deswegen absterben.

Zudem soll durch Xylit die Speichelproduktion angeregt und die Remineralisierung der Zahnsubstanz gefördert werden. Durch die Verwendung sollen die Zähne außerdem glatter werden ? was es Proteinen schwerer macht, sich an der Zahnoberfläche anzuheften. Darüber hinaus sollen sich durch den regelmäßigen Gebrauch des Zuckerersatzstoffes auch Plaque und Zahnstein leichter entfernen lassen.

Für eine optimale Zahnpflege soll angeblich eine Xylit-Menge zwischen fünf und zehn Gramm pro Tag eingenommen werden. Diese Menge kann beispielsweise über Pulver, Bonbons oder Kaugummis aufgenommen werden.

Nebenwirkungen von Xylit

Ob Xylit schädliche Nebenwirkungen haben kann, ist bislang nicht bekannt. Für Behauptungen, wie dass Xylit krebserregend sei, gibt es bislang keine Nachweise.

Bei der Einnahme sollte jedoch beachtet werden, dass Xylit bei einer Dosis, die 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht überschreitet, eine abführende Wirkung haben kann.

Im Gegensatz zu Sorbit gewöhnt sich der Organismus jedoch mit der Zeit an eine höhere Xylit-Menge: So tritt bei einer regelmäßigen Einnahme der abführende Effekt langfristig nicht mehr auf. Trotzdem müssen Lebensmittel, die mehr als zehn Prozent des Zuckerersatzstoffes enthalten, mit dem Zusatz ?kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken? gekennzeichnet werden.

Auch wenn Xylit beim Menschen bislang als gesundheitlich unbedenklich gilt, kam es in Tierexperimenten zu schweren Nebenwirkungen: So traten beispielsweise bei Hunden ein starker Abfall des Blutzuckerspiegels, eine schwere Schädigung der Leber sowie Gerinnungsstörungen auf.

Xylit-Quellen

Als natürliche Xylit-Quellen dienen verschiedene Obst- und Gemüsesorten. So kommt es beispielsweise in Blumenkohl sowie in Erdbeeren, Himbeeren und Pflaumen vor. Da der Zuckerersatzstoff auch in der Rinde der Birke in größeren Mengen vorhanden ist, wird er auch als Birkenzucker bezeichnet.

Auch in unserem Körper wird Xylit produziert ? es handelt sich bei dem Zuckeralkohol also nicht um einen körperfremden Stoff. Es wird vom Körper beim Abbau von Kohlenhydraten hergestellt.

Die industrielle Gewinnung erfolgt heute vor allem aus abgeernteten Maiskolben. Da die Gewinnung aufwendig ist, ist der Zuckerersatzstoff deutlich teurer als gewöhnlicher Haushaltszucker. Kaufen kann man Xylit in Form von Pulver oder als Bestandteil von Kaugummis, Lutschbonbons, Mundsprays oder Zahncreme.

Verwendung

Xylit wird in der Küche zum Kochen und Backen immer beliebter, da es Zucker nahezu gleichwertiger ersetzt, aber nur die halbe Kalorienmenge besitzt. Mittlerweile gibt es viele Produkte, wie beispielsweise Schokolade, zu kaufen, in denen es anstatt Saccharose zum Süßen verwendet wird. In Lebensmitteln wird der Zusatzstoff Xylit mit der Nummer E967 gekennzeichnet.

Der Zuckerersatzstoff wird daneben auch in Kaugummis und Bonbons zur Zahnpflege verwendet. Dabei sollte man stets darauf achten, nur Produkte zu kaufen, die nur mit Xylit und nicht mit anderen Zuckerersatzstoffen gesüßt worden sind. Gerade bei Kaugummis ist dies jedoch häufig nicht der Fall.

Kathrin Mehner

Was ist eine Thrombozytopenie?

Teaser Text: 
Jeder Mensch hat zwischen 150.000 und 450.000 Thrombozyten (Blutplättchen) pro Mikroliter Blut. Thrombozyten spielen in unserem Körper vor allem für die Blutgerinnung eine wichtige Rolle. Wenn der Wert von 150.000 Blutplättchen unterschritten wird, spricht man von einer Thrombozytopenie (Thrombopenie).

Jeder Mensch hat zwischen 150.000 und 450.000 Thrombozyten (Blutplättchen) pro Mikroliter Blut. Thrombozyten spielen in unserem Körper vor allem für die Blutgerinnung eine wichtige Rolle. Wenn der Wert von 150.000 Blutplättchen unterschritten wird, spricht man von einer Thrombozytopenie (Thrombopenie). Der Begriff beschreibt also einen Mangel an Blutplättchen. Das Gegenteil einer Thrombozytopenie wird als Thrombozytose bezeichnet.

Funktion der Thrombozyten

Unser Blut setzt sich aus einem flüssigen Bestandteil, dem Blutplasma, und verschiedenen festen Bestandteilen, den Blutzellen, zusammen. Insgesamt gibt es im Blut drei Arten von Blutzellen: die Erythrozyten (rote Blutkörperchen), die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) und die Thrombozyten (Blutplättchen).

Die Thrombozyten sind vor allem für unsere Blutgerinnung von entscheidender Bedeutung: Wird ein Gefäß verletzt, verschließen die Thrombozyten die verletzte Stelle, indem sie sich von innen an die Gefäßwand sowie aneinander lagern. Durch die Aktivität der Thrombozyten entsteht bei offenen Verletzungen der Wundschorf. Im Normalfall dauert dieser Vorgang nicht länger als sechs Minuten.

Ursachen einer Thrombozytopenie

Eine Thrombozytopenie kann viele verschieden Ursachen haben. Der Mangel an Blutplättchen kann durch eine Bildungsstörung der Thrombozyten, durch eine verkürzte Lebensdauer der Thrombozyten oder durch eine Verteilungsstörung hervorgerufen werden.

Stellt eine Bildungsstörung die Ursache der Thrombozytopenie dar, muss zwischen einer angeborenen und einer erworbenen Bildungsstörung unterschieden werden. Zu den angeborenen Bildungsstörungen zählen Erkrankungen wie das TAR-Syndrom, die Fanconi-Anämie oder die May-Hegglin-Anomalie. Zu den erworbenen Bildungsstörungen zählen dagegen Knochenmarkserkrankungen wie Leukämie, Knochenmarksschädigungen oder ein Substratmangel wie beispielsweise ein Mangel an Folsäure oder Vitamin B12.

Ist eine verkürzte Lebensdauer der Blutplättchen die Ursache der Thrombozytopenie, kann diese beispielsweise durch eine mechanische Schädigung der Blutplättchen hervorgerufen worden sein. Zu einer solchen mechanischen Schädigung kann es beispielsweise durch künstliche Herzklappen kommen. Daneben können auch eine verstärkte Blutgerinnung sowie eine Antikörperreaktion zu einer verkürzten Lebensdauer der Thrombozyten führen.

Bei rund zehn Prozent der Frauen tritt zudem gegen Ende der Schwangerschaft eine Thrombozytopenie auf ? allerdings ist diese meist nur leicht ausgeprägt und bildet sich nach der Geburt wieder zurück. Folgen für das Kind hat diese im letzten Drittel der Schwangerschaft auftretende Thrombozytopenie in der Regel keine.

Liegen keine Symptome und keine Grunderkrankung vor, deutet dies auf eine Pseudothrombozytopenie hin: Diese  entsteht dadurch, dass die Blutplättchen auf dem Weg zum Labor verklumpen und dadurch von den Zählgeräten im Labor nicht mehr als Thrombozyt, sondern als Leukozyt identifiziert werden. Somit werden eine erniedrigte Thrombozyten- und eine erhöhte Leukozytenzahl diagnostiziert, obwohl die Blutwerte in Ordnung sind.

Immunthrombozytopenie

Bei der Immunthrombozytopenie (ITP) ? einer Autoimmunkrankheit ? stellt eine verkürzte Lebensdauer der Thrombozyten die Ursache der Thrombozytopenie dar. Man unterscheidet zwischen einer akuten Form, der sogenannten akuten Immun-Thrombozytopenie, von der vor allem Kinder betroffen sind, und einer chronischen Form, der chronischen Immun-Thrombozytopenie. Von einer chronischen Immun-Thrombozytopenie spricht man ab einem Zeitraum von sechs Monaten.

Bei einer chronischen Immun-Thrombozytopenie tritt der Mangel an Thrombozyten auf, da das Immunsystem die Thrombozyten irrtümlicherweise als fremde Stoffe erkennt und Antikörper ausbildet. Diese sorgen dafür, dass der Abbau der Thrombozyten durch die Milz beschleunigt und somit deren Lebensdauer verkürzt wird.

Heparin-induzierte Thrombozytopenie

Eine weitere Ursache für eine Thrombozytopenie kann die Behandlung mit Heparin darstellen. Heparin ist ein Mittel, das zur Hemmung der Blutgerinnung eingesetzt wird und der Entstehung von Thrombosen vorbeugen soll. Bei der Heparin-induzierten Thrombozytopenie unterscheidet man zwei verschiedene Typen. Beim Typ I sinkt die Zahl der Thrombozyten spontan, da es durch die Behandlung mit Heparin zu Wechselwirkungen kommt. Normalerweise steigt der niedrige Thrombozytenwert nach einigen Tagen jedoch von selbst wieder an.

Bei einer Heparin-induzierten Thrombozytopenie vom Typ II sinkt die Zahl der Thrombozyten durch eine Antikörperbildung, die durch die Gabe des Heparins ausgelöst wird. Dadurch wird die Blutgerinnung nicht gehemmt, sondern weiter aktiviert und es kommt zu Blutverklumpungen. Diese Blutgerinsel können dann beispielsweise zu einem Schlaganfall oder einer Lungenembolie führen. Zudem kann durch die Gerinselbildung der Ausgangwert der Thrombozyten um mehr als die Hälfte abnehmen.

Symptome bei einer Thrombozytopenie

Wird der Wert von 150.000 Blutplättchen pro Mikroliter Blut unterschritten, macht sich dies zunächst nicht bemerkbar. Denn auch bei deutlichen niedrigeren Thrombozyten-Werten reagiert der Körper zunächst nicht mit Ausfallerscheinungen. Die Thrombozytopenie macht sich jedoch dadurch bemerkbar, dass die Verschließung von kleineren Verletzungen länger als üblich, das heißt länger als sechs Minuten, dauert.

Charakteristisch für eine Thrombozytopenie ist eine erhöhte Blutungsneigung der Betroffenen.  Typische Symptome sind beispielsweise kleine Hautblutungen (petechiale Hautblutungen) in der Unterhaut. Darüber hinaus kann es auch häufiger zu Nasen- und Zahnfleischbluten sowie zu blauen Flecken kommen. Bei extrem niedrigen Thrombozytenwerten (<30.000) nimmt die Blutungsneigung weiter zu und es treten gehäuft Blutungen der Schleimhäute auf. In besonders schweren Fällen kann es auch zu inneren Blutungen kommen.

Thrombozytopenie behandeln

Liegt eine Thrombozytopenie vor, richtet sich die Art der Therapie in erster Linie nach der zugrundeliegenden Ursache. In seltenen Fällen ? wenn der Mangel an Thrombozyten lebensbedrohlich wird, kann die Zahl der Thrombozyten durch eine Transfusion gesteigert werden. Allerdings besteht bei dieser Methode die Gefahr einer Unverträglichkeit sowie einer Infektion. Zudem ist eine Thrombozyten-Transfusion sehr teuer.

Daneben kann eine Thrombozytopenie auch durch Medikamente behandelt werden. Der Wirkstoff Eltrombopag sorgt beispielsweise dafür, dass die Produktion der Vorläuferzellen der Thrombozyten angeregt wird ? was auf lange Sicht zu einer Erhöhung der Zahl der Thrombozyten führt.

Kathrin Mehner

Warum fallen wir in Ohnmacht?

Teaser Text: 
Urplötzlich ist man nicht mehr Herr seiner Sinne und jegliche Wahrnehmung der Außenwelt entschwindet einem: Die Ohnmacht (lat. Synkope) ist ein beängstigender Zustand. Warum fällt der Mensch in Ohnmacht und was passiert dabei in seinem Körper?

Urplötzlich ist man nicht mehr Herr seiner Sinne und jegliche Wahrnehmung der Außenwelt entschwindet einem: Die Ohnmacht (lat. Synkope) ist ein beängstigender Zustand. Es gibt einige typische Situationen, in denen es beim Menschen besonders häufig zu einer Ohnmacht kommt. So tritt bei sehr niedrigem Blutdruck oder Schockzuständen öfters eine Ohnmacht auf. Aber warum fällt der Mensch überhaupt in Ohnmacht? Welche Vorgänge im Organismus sind dafür verantwortlich?

Störung der Hirndurchblutung als Ursache einer Ohnmacht

Eine kurzzeitige Bewusstlosigkeit wird Ohnmacht genannt, da man in dieser Zeit "ohne Macht" über seine psychischen und dadurch auch physischen Vorgänge ist. Die häufigste Ursache einer Ohnmacht ist eine kurzzeitige Störung der Hirndurchblutung. 

Das Gehirn ist ein ausgefeiltes und komplexes System, was bei der kleinsten Unregelmäßigkeit sofort reagiert. Der Körper weiß sich selbst zu schützen und ist darauf programmiert, die lebenserhaltenden Körperfunktionen in Notsituationen zu erhalten. Somit reduziert er seine höheren Hirnfunktionen, um überlebenswichtige Vorgänge wie beispielsweise Atmung und Herzschlag aufrecht zu erhalten.

Mögliche Ursache: Fehlfunktion eines Nervenzentrums

Eine kurzzeitige Störung der Hirndurchblutung kann durch eine Fehlfunktion eines der Nervenzentren, die die Herzfunktion steuern und am Herzen und den Herzschlagadern sitzen, verursacht werden. Dort befindet sich auch das Zentrum der Blutdruckregulation. Hier haben Störungen einen kurzzeitigen Abfall des Blutdrucks zur Folge.

Weitere Ursachen einer Ohnmacht

Die Synkopen (kurzzeitige Bewusstlosigkeit beziehungsweise Ohnmacht) unterscheiden sich je nach betroffenem Nervenzentrum. Man unterscheidet:

  • vagovasale Synkopen (die Bewusstlosigkeit tritt durch Blutdruck- und Pulsabfall ein)
  • Miktionssynkopen (die Bewusstlosigkeit tritt beim Wasserlassen auf)
  • Hustensynkopen
  • orthostatische Synkopen (die Bewusstlosigkeit tritt auf, sobald sich der Betroffene von der Horizontalen in die Senkrechte begibt) und
  • den Adam-Stokes-Anfall, bei dem unser biologischer Schrittmacher im Herzen kurz aussetzt.

Bei einem klinischen Schock tritt die Ohnmacht durch Blutverlust nach Verletzungen auf oder indem die Blutgefäße erschlaffen und der venöse Rückfluss des Blutes zum Herzen unterbleibt.

Für die medizinische Ursachenfindung der Ohnmacht ist es entscheidend festzustellen, ob auf die Ohnmacht ein Sturz gefolgt ist, denn für Synkopen, generalisierte Krampfanfälle bei Epilepsie, aber auch Unterzuckerungen bei Diabetes oder Hirndrucksteigerungen, wie sie sich nach einer Blutung bei einem Unfall einwickeln können, ist ein Sturz typisch.

Ohnmacht und Gedächtnisverlust

Das Gedächtnis des Betroffenen ist durch die kurzzeitige Abschaltung der Hirnfunktionen ebenfalls beeinträchtigt. Der Gedächtnisverlust (Amnesie) hängt von der Zeitspanne der Bewusstlosigkeit ab. Je länger man bewusstlos war, desto wahrscheinlicher ist eine Lücke im Gedächtnis, die sich in extremen Fällen auf mehrere Tage ausdehnen kann.

Ohnmacht vorbeugen

Falls Sie den Verdacht haben, in wenigen Sekunden oder Minuten bewusstlos zu werden, sollten Sie sich möglichst auf den Boden setzen. Dadurch können Sie Verletzungen durch Stürze vermeiden. Zudem sollten Sie die Beine hochlegen, damit das Blut zurück in Richtung Gehirn fließen kann.

Hilfe bei Ohnmacht

Sind Sie anwesend, während eine andere Person bewusstlos wird, können Sie ihr am besten helfen, indem Sie sie in die stabile Seitenlage bringen und Atmung und Puls kontrollieren. Auch das Hochlagern der Füße kann hilfreich sein. Ein Notarzt sollte gerufen werden, falls die Person nicht schnell wieder zu sich kommt oder einen unregelmäßigen Puls oder eine unregelmäßige Atmung hat. Zudem kann der Notarzt auch der Ursache der Ohnmacht auf den Grund gehen.

Miriam Ries
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Was sind Hühneraugen?

Nein, bei einem Hühnerauge handelt sich nicht um ein drittes Auge, das plötzlich auf der Hand oder dem Fuß wächst. Vielmehr sind Hühneraugen zapfenförmige Verdickungen der Hornhaut, die nach innen wachsen. Im Zentrum dieser runden Hornhautwucherung befindet sich meist ein gelblicher Hornkeil, der glasig durchscheint und so wie die Pupille eines kleinen Auges aussieht.

Hühneraugen selbst entfernen?

Je tiefer der Hornkeil ins Gewebe reicht, desto schmerzhafter ist das Hühnerauge. Da die Hornhaut bei einem Hühnerauge mit der Zeit immer tiefer ins Gewebe wächst, sollte die Wucherung so früh wie möglich behandelt werden. Grundsätzlich sollten Menschen, die zu Hühneraugen neigen, vorbeugend auf eine gute Fußpflege achten und regelmäßig die Hornhaut entfernen. Dazu zählen Diabetiker oder Personen, die an Durchblutungsstörungen, Arthrose oder Senk- und Spreizfuß leiden.

Kommt es dennoch zu Hühneraugen, reicht in frühen Stadien meist eine Behandlung mit Hühneraugenpflastern oder Tinkturen aus der Apotheke, die Salicylsäure enthalten. Ist das Hühnerauge bereits tief ins Gewebe eingedrungen, ist oft ein Arztbesuch, manchmal sogar ein chirurgischer Eingriff, unumgänglich. Um Hühneraugen zu behandeln, eignen sich auch Hausmittel wie Zitronensaft, Zwiebelscheiben und Essig.  

Wie entstehen Hühneraugen?

Da sich Hühneraugen aus Hornhaut entwickeln, entstehen sie meist an Stellen, an denen Knochen oder fester Stoff gegen die Haut reiben, also seitlich an den Zehen, an den Zehengelenken und den Fingergelenken. Durch zu enges oder falsches Schuhwerk und mangelhafte Fußpflege kann die Hornhaut immer dicker werden und so zu Hühneraugen wuchern. Abhilfe schafft meist schon das regelmäßige Entfernen der Hornhaut mit einem Bimsstein oder bei der professionellen Fußpflege.

Hühnerauge oder Warze?

Hühneraugen werden oft mit Warzen verwechselt. Dabei ist die Unterscheidung eigentlich ganz einfach: Hühneraugen haben meist eine glatte Oberfläche, da sie eher in die Tiefe des Gewebes wachsen. Außerdem schmerzen Sie meist auf Druck. Warzen hingegen wachsen in der Regel nach oben und zeigen sich als deutliche Erhebung auf der Haut. Warzen verursachen teils gar keinen, teils einen juckenden Schmerz. Im Gegensatz zu Hühneraugen haben Warzen keine ?Pupille?, also keinen gelben, durchscheinenden Kern.

Auch in der Entstehungsform unterscheiden sich Warzen und Hühneraugen deutlich: Während Warzen durch Virusinfektionen hervorgerufen werden, entstehen Hühneraugen durch Reibung und Hornhautverdickung.

Kristina Klement

Was ist Peri Peri?

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Peri Peri wird auch als African Devil bezeichnet, denn es ist eine der schärfsten Chili-Arten, die es gibt. Als pikantes Gewürz verleiht Peri Peri nicht nur vielen Gerichten einen feurigen Geschmack, sondern löst auch einen wahren Adrenalin-Kick aus. Wir haben einige pikante Rezeptideen für Sie gesammelt.

Peri Peri, auch unter der portugiesischen Bezeichnung für alle sehr scharfe Chili-Arten ? Piri Piri ? bekannt, ist eine äußerst scharfe Chili-Sorte, die dem breiteren Publikum vielleicht durch Hintergrund-Berichte rund um die Fußball-WM 2010 in Südafrika ein Begriff geworden ist ? denn dort dient das pikante Gewächs als Gewürzmischung zur Verfeinerung für viele Speisen.

Beiname "African Devil"

Sein Beiname "African Devil" ist Programm: Der afrikanische Teufel sorgt, wie andere scharfe Gewürze auch, für einen wahren Adrenalin-Kick. Er reizt die Nervenenden, das Gehirn empfängt das Signal "Schmerz" ? worauf unser Körper mit der Ausschüttung von Glückshormonen reagiert.

Lassen Sie sich mit dem folgenden Peri Peri Rezept in einen schmerzhaft-beglückenden Rausch versetzen.

Chicken Peri Peri Rezept

Zutaten für vier Personen

  • 1 kg Hühnerteile bzw. 1 küchenfertiges Hähnchen in etwa zehn Teile zerlegen
  • 5 Peri Peri Chilischoten
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 EL süßes Paprikapulver
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz und Zucker

Für die Peri Peri Sauce etwas Salz und Zucker mit dem Paprikapulver und Olivenöl verrühren. Ein oder zwei der geputzten, zerteilten und entkernten Chilischoten fein gehackt beigeben. Die Hühnerteile rundherum mit der Peri Peri Sauce bestreichen und in eine Form legen. Die restlichen Chilischoten werden zusammen mit den Lorbeerblättern auf dem Hühnchen verteilt.

Das Ganze im vorgeheizten Backofen etwa 45 bis 50 Minuten bei 175 Grad Umluft oder 200 Grad Ober- und Unterhitze braten lassen, ab und an mit dem Bratensaft bestreichen.

Tipp: Beim Zubereiten von Gerichten mit Chili immer die Hände nach Kontakt mit den Schoten gut waschen, nicht in die Augen fassen!

Peri Peri Rezepte aus aller Herren Länder

Nicht nur die Südafrikaner lieben ihr feuriges Chicken Peri Peri, rund um den Mittelmeerraum und auf dem afrikanischen Kontinent ? kurz, überall, wo es heiß ist ? isst man gerne scharf.

In Portugal etwa züchtet man das scharfe Gemüse mit Vorliebe auf der Fensterbank oder im Garten. Peri Peri Garnelen-Spieße peppen garantiert Ihre nächste Sommer-Garten-Party auf, und auch für viele andere Fleisch-Spieße oder Fischgerichte eignet sich Peri Peri wunderbar als Marinade oder Saucen-Dipp.

Selbstgemachte Peri Peri Sauce

Peri Peri Sauce lässt sich für die Fans von scharfem Essen ganz nach eigenem Geschmack und dem gewünschtem Schärfegrad entsprechend auch selbst herstellen: Zum Beispiel aus Knoblauch (daran darf in südlichen Ländern bekanntlich nicht gespart werden), Pfefferschoten, Zitrone und Olivenöl, Thymian, Rosmarin, Rotweinessig, Branntwein ? und natürlich Peri Peri Schoten ? und der Adrenalin-Rausch folgt auf den Gaumenschmaus.

Daniela Heinisch
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Was ist ein Suppenkoma?

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Es kommt immer dann, wenn man es am wenigsten brauchen kann: Nach dem Mittagessen, wenn man eigentlich frisch gestärkt sein sollte, fallen viele Menschen ins sogenannte Suppenkoma. Dabei kann man das Nachmittagstief ganz einfach umgehen.

Es ist ein Symptom, das täglich Millionen von Menschen befällt und für das es dennoch kaum Heilmittel gibt. Aus dem Büro hetzen wir in die Kantine, gönnen uns eine schöne Mahlzeit aus Suppe, Hauptgericht und Nachtisch, gehen zurück an den Schreibtisch und werden plötzlich von einer unbändigen Müdigkeit befallen. Diagnose: Suppenkoma.
Während am Vormittag noch alles glatt lief, Konzentration und Motivation hoch waren und der Berg Arbeit langsam schwand, scheint eine vernünftige Arbeitsweise nun fast unmöglich. Die Augen sind schwer, die Gedanken kreisen nur noch um das kuschelige Sofa zu Hause und selbst Kaffee kann nun nichts mehr ausrichten.

Suppenkoma: Power-Nap kann helfen

Dabei ist das Suppenkoma, das auch als Schnitzelkoma bekannt ist, ein ganz natürliches Phänomen. Nach dem Essen beansprucht der Magen viel Blut, um die aufgespaltenen Nährstoffe in die Leber zu transportieren. Die Folge: Der Blutdruck sinkt, wir werden schläfrig, schlapp und antriebslos.

Hinzu kommt, dass Menschen generell meist nachmittags zwischen 13 und 14 Uhr ein biologisches Leistungstief haben. Ein Mittagsschlaf wäre nun also doppelt angebracht. Experten raten zu einem zehn- bis zwanzigminütigem ?Power-Nap?. Das reicht meist, um neue Energien zu sammeln und das Suppenkoma zu überstehen. Länger als 30 Minuten sollte das Nickerchen jedoch nicht dauern, denn dann fährt der Kreislauf in den Keller und die Schläfrigkeit ist stärker als zuvor.

Suppenkoma vermeiden

Leider sehen es die meisten Chefs nicht sonderlich gerne, wenn ihre Mitarbeiter den Kopf statt den Händen auf ihre Computertastatur legen, abgesehen davon ist der Schreibtisch nicht gerade der bequemste Platz zum Schlafen. Besser ist es, sich von der Müdigkeit durch Spiele, beispielsweise Kreuzworträtsel oder Quiz-Spiele mit Kollegen abzulenken.

Wer das Suppenkoma umgehen will, muss jedoch nicht gleich eine Nulldiät halten. Es reicht, statt deftiger Currywurst oder fetter Schweinshaxe einen leichten Salat oder ? tatsächlich ? eine Suppe zu essen. Die Suppe wird in dem Wort Suppenkoma nämlich ganz zu Unrecht verdächtigt. Leicht verdauliche, fettarme Speisen verlangen dem Magen bei der Verdauung nicht so viel ab ? dementsprechend benötigen sie auch weniger Blut und lassen dem Körper mehr Energie.

Ein kleiner Verdauungsspaziergang um den Block nach dem Mittagessen hat einen ähnlichen Effekt wie ein Nickerchen. Wenn die Zeit oder der Chef nicht einmal das erlaubt, kann es helfen, auf dem Rückweg von der Kantine auf den Fahrstuhl zu verzichten und die Treppen zu nehmen. Das bringt den Kreislauf in Schwung, versorgt den Körper mit Sauerstoff und lässt dem Suppenkoma keine Chance.

Kristina Klement
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Wie gesund ist Rotwein wirklich?

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Das Gerücht, dass ein Glas Rotwein am Tag gesund sein soll, ist allgemein bekannt. Aber was ist dran an der These? Wie gesund ist Rotwein wirklich und vor allem: ab welcher Menge wird es kritisch? Wir haben für Sie nachgehakt.

Die These, dass Rotwein gesund sein soll, ist allgemein bekannt. Kann man ihn aber wirklich so unbeschwert genießen, wie es im Volksmund verbreitet wird? Schon Hippokrates setzte 400 v. Chr. Rotwein als Heilmittel ein. Dem Getränk wurden schon zu dieser Zeit unter anderem desinfizierende, beruhigende und schmerzlindernde Wirkungen zugeschrieben. Auch im alten Rom sah man im Rotwein ein Mittel mit medikamentösen Wirkungen, das man bei fieberhaften Magen-Darm-Erkrankungen und für Umschläge bei offenen Wunden verwendete.

Rotwein: Gut für Herz und Kreislauf?

Bei all diesen kulturellen Gewohnheiten im Umgang mit Rotwein stellt sich die Frage, ob ja vielleicht doch etwas dran sein könnte, an der gesundheitsfördernden Wirkung des Rotweins. Wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass moderater Rotweingenuss vorbeugende Wirkungen haben kann in Bezug auf Herz- und Hirninfarkte. Der Grund dafür ist, dass Rotwein durch die Neutralisierung von freien Radikalen vor Gefäßkrankheiten schützt und unter anderem die Verhinderung von Arteriosklerose (Arterienverkalkung) unterstützt.

Die Ursache für diese vorteilhaften Wirkungen des Rotweins ist vor allem der Inhaltsstoff Phenol. Phenole gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe und sind somit Produkte des Stoffwechsels von Kohlenhydraten, Fetten und Aminosäuren.

Wein in Maßen genießen

Die gesundheitlich vorteilhafte Wirkung entfaltet sich aber nur dann, wenn der Rotwein in Maßen konsumiert wird. Jugendliche, stillende Mütter und schwangere Frauen sollten gänzlich auf Alkoholkonsum verzichten. Bei einem zu ausgiebigen Konsum an Alkohol kann sich die gesundheitsfördernde Wirkung für jeden ins Gegenteil verkehren. So können schwerwiegende Leberschäden die Folge sein.

In Risikosituationen wie im Straßenverkehr und bei Medikamenteneinnahme sollte selbstverständlich gar kein Alkohol getrunken werden. Ebenso steigt bei übermäßigem Genuss von Alkohol das Krebsrisiko um ein Vielfaches.

Die WHO empfiehlt, wöchentlich mindestens ein oder zwei alkoholfreie Tage einzulegen. Die Unbedenklichkeitsgrenze für Alkoholkonsum liegt laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen bei Männern bei etwa 20 bis 24 Gramm reinen Alkohols täglich, was etwa 0,5 Liter Bier oder 0,25 Liter Wein entspricht. Frauen sollten nur etwa die Hälfte des Alkohols konsumieren, jeweils vorausgesetzt, dass es sich um gesunde Personen handelt.

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gesundheit.de

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