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Natur
bezeichnet in der westlichen Philosophie in der Regel das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. Der Begriff wird jedoch unterschiedlich und bisweilen in sich widersprechenden Bedeutungen verwendet, weshalb es öfter strittig ist, was zur Natur gehört und was nicht.


Die wichtigsten Bedeutungen des Naturbegriffs sind:
1. Das Sein im Ganzen, der Kosmos.
2. Ein Teil der Wirklichkeit, der mit einem nichtnatürlichen Bereich – z. B. dem Göttlichen, Geistigen, Kulturellen, Künstlichen oder Technischen – kontrastiert ist.
3. Eine Eigenschaft der Wirklichkeit bzw. eines Wirklichkeitsbereiches.
4. Das Wesen eines Gegenstandes.

Man unterscheidet zwischen belebter Natur (biotisch, z. B. Pflanzen, Tiere) und unbelebter Natur (abiotisch, z. B. Steine, Flüssigkeiten, Gase). Die Begriffe „belebt“ beziehungsweise „unbelebt“ sind dabei eng mit den Begriffsklärungen von Lebewesen und Leben verbunden, und in den Kontext philosophischer oder weltanschaulicher Anschauungsweise eingebunden.

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Tim Berners-Lee - Entwickler des Internets:

Die belebte und unbelebte Natur ist die entscheidende Lebensgrundlage für uns Menschen.

Wenn die Natur so eine wichtige Bedeutung für den Menschen hat, weshalb machen wir sie dann eigentlich nicht zur Basis unserer Überzeugungen ?

Wenn wir zum Himmel schauen, dann sehen wir die Sterne, den Mond, die Sonne und die Planeten. Sie folgen auf ihrer Bahn durch den Weltraum relativ einfachen Gesetzen, die völlig ohne unser Zutun ablaufen. Diese Gesetze zeigen uns die Gleichförmigkeit und Unabänderlichkeit in manchen Bereichen der Natur.

Wenn wir die große Vielfalt der Lebewesen auf dieser Erde anschauen, so lehrt sie uns den Reichtum der Formen und Überlebensstrategien, die Kompliziertheit, die Abhängigkeit und die Anpassungsfähigkeit.

Die Natur macht sich das Zufallsprinzip zunutze, um eine große Vielfalt von Formen zu entwickeln und daraus dann geeignete auszuwählen, d.h. die Natur war und ist auch heute noch schöpferisch tätig.

Die Natur hat einen wichtigen Beitrag zur Frage nach der Sinnbewertung unseres Tuns gegeben, denn die Selektion von besser an die Umwelt angepassten Lebensformen ist auch eine Art Sinnbewertung. Vieles menschliche Tun muss sich dem Überlebensprinzip unterwerfen und erhält dadurch einen für jeden verstehbaren Sinn. Vielen mag dieser Überlebenstrieb als Sinn des Lebens zu einfach sein. Sie können einen oder viele weitere Sinngebungen für ihr Leben finden. Trotzdem ist das Überleben ein zentraler Aspekt des Lebendigen.

Die Natur zeigt uns viele Tricks und Möglichkeiten zum Überleben auch in einer lebensfeindlichen Umgebung auf. Sie ist also unsere große Lehrmeisterin, von der es noch sehr viel zu lernen gilt. Hat man wieder einen ihrer Tricks erkannt und eventuell für den Menschen nutzbar gemacht, so belohnt sie uns mit einem Hochgefühl, an ihrem Wissenschatz teilzuhaben.

Sie hat schon vor dem Menschen die Sprache erfunden, wie sie beispielsweise im genetischen Code verwirklicht ist. Sie hat die Gesetze der Informationstheorie berücksichtigt, denn sie hat beispielsweise durch Redundanz und Fehlerkorrektur die Speicherung und Übertragung von Informationen sicher und steuerbar gemacht.

Bei all dem muss sich der Mensch der Natur weder überlegen noch unterlegen vorkommen. Die Natur ist keine Person, kein Gott. Man braucht sich von ihr nicht ständig wie von einem großen Bruder beobachtet zu fühlen. Die Natur hat keine eigene Persönlichkeit und kein eigenes Bewusstsein.

Dennoch kann man zur Natur ein durchaus gefühlsbetontes Verhältnis entwickeln. Diese Gefühle zur Natur können sehr heiter und fröhlich sein. Leider werden sie aber heute häufig durch eine Traurigkeit belastet, die aus der Einsicht der unnötigen Zerstörung von Teilen der Natur durch uns Menschen herrührt.

Der Mensch hat sehr erfolgreich seine eigene Kultur entwickelt, die über die Natur hinaus geht. Möglichkeiten und Probleme, die aus dieser schöpferischen Leistung des Menschen, der Kultur, herrühren, sind den Naturgesetzen unterworfen. Trotzdem hat der Mensch in diesem Gebiet einen Bereich geschaffen, den er in gewissen Grenzen selbst gestalten kann.

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