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Der Wald

Ich, der Wald

Quelle: Näher am Wald
Ich bin nicht nur Lebensraum für eine einzigartige Vielfalt von Pflanzen und Tieren, sondern gleichzeitig Rohstoff- und Energiequelle, Arbeitsplatz und Einkommensmöglichkeit sowie Erholungsraum für Menschen. Wer mich nur aus einem Blickwinkel heraus betrachtet kennt mich nicht wirklich!

... ich werde in Bayern durch eine naturnahe Forstwirtschaft genutzt und gepflegt, was mich auf großer Fläche in dieser Multifunktionalität erhält. Würde man mich umfassend zum Nutzungsverzicht zwingen oder stilllegen, wäre dies dafür kontraproduktiv.

... ich schätze es außerordentlich naturnah bewirtschaftet zu werden, denn dies verbindet ökonomische, ökologische und soziale Belange besser als andere Nutzungsformen und es optimiert den Gesamtnutzen den die Gesellschaft an mir hat! So werde ich im umfassenden Sinne nachhaltig bewirtschaftet.

.. da ich in Bayern netzartig über das ganze Land verteilt bin, sehe ich mich als einen idealen natürlichen Biotopverbund. Ich möchte, dass dies uneingeschränkt erhalten bleibt oder meine Fläche wenn möglich vergrößert wird. Meine naturnahe Zusammensetzung und Struktur muss dabei auch bleiben wie sie ist, denn das ist Grundlage für den Erhalt und die Nutzung meiner biologischen Vielfalt.

... meine Eigentümer aller Besitzarten und gut ausgebildete Forstleute stellen heute auf großer Fläche mit einer umfassend nachhaltigen Forstwirtschaft den Erhalt meiner biologischen Vielfalt sicher. Sie werden damit ihrer traditionell hohen Verantwortung, die sei für mich haben, gerecht!

Quelle: Näher am Wald

Totholz

Totes Holz steckt voller Leben

Autor unbekannt

Naturnahe Wälder fördern Artenreichtung


In den Wäldern Mitteleuropas waren jahrhundertealte Baumriesen, kranke Bäume, Tot- und Faulholz, Mulm und rissige Borke ein überall häufiger Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Diese Lebensgemeinschaft des Waldes ist heute aber in ihrem Fortbestand bedroht. So gelten 60 Prozent der Käferarten, die an Holz verschiedenster Zerfallstadien und an Holzpilzen leben, als gefährdet oder bereits ausgestorben.

Totholz steht am Ende und am Anfang des Waldlebens: Stirbt ein Baum, so zieht neues Leben in ihn ein. Zusammen mit Pilzen und Bakterien besiedeln ihn ein Millionenvolk von Gliedertieren, u.a. Käfer, Spinnen, Asseln und Springschwänze. Ihnen allen dient der Baum als Lebensraum und als Nahrungsquelle, sie lassen seine Biomasse durch Zersetzung wieder in den Nährstoffkreislauf des Waldes einfließen. Zahllose Bakterien, rund 1500 Großpilzarten und 1340 Käferarten mit unterschiedlichen ökologischen Funktionen setzen einen gewaltigen mechanischen und biochemischen Arbeitsapparat in Gang. Schritt für Schritt wird aus totem Holz ein nährstoffhaltiger Humus.

Totes Holz steckt also voller Leben. Die Lebensgemeinschaften von Alt- und Totholz gehören sogar zu den artenreichsten des Ökosystems Wald. Alte Bäume mit Spechthöhlen, Baumriesen mit Astlöchern und hohlem Stamm, morsche Strümpfe und gestapeltes Holz bieten in Naturwäldern allgegenwärtige Refugien, Schlafplätze und Kinderstuben für höhlenbrütende Vögel, Fledermäuse, Baummarder, Hornissen und viele andere Waldbewohner.

Seit Anfang der 90er Jahre hat der Totholzanteil in unseren Wäldern deutlich zugenommen. Zum einen wurde die Totholzanreicherung zum offiziellen Ziel des zuständigen Ministeriums, zum anderen hat auch der Sturm Lothar seinen Teil dazu beigetragen. Trotzdem ist noch kein optimaler Zustand erreicht. Denn der Anteil von Totholz sagt noch nichts darüber aus, wie wertvoll es für Tiere und Pflanzen ist. Vor allem dünne und mittlere Äste verbleiben im Wald. Es fehlt eine ausreichende Zahl von alten toten Bäumen, die stehen bleiben und so zum Beispiel dem Dreizehenspecht eine Heimat bieten.

Letztendlich kommt es nicht auf fixe Prozentanteile von Totholz im Wald an. Entscheidend ist, ob Arten wie der Dreizehenspecht, Weißrückenspecht oder Käfer wie Eichelheldbock oder Juchtenkäfer genügend Lebensraum finden, der ihren Bestand auf Dauer sichert. Das Ziel ist dann erreicht, wenn es diesen Arten wirklich gut geht. Für den NABU ist der Schutz und die Entwicklung von Totholz eines der wichtigsten Anliegen des Naturschutzes im Wald. Deshalb fordert er, Bäume, die eine besondere Funktion für altholzbewohnende Tiere und Pflanzen haben, ihrem natürlichen Alterungs- und Absterbeprozess zu überlassen. Dann können Sie in der Zukunft als Lebensraum für eine faszinierende Zahl von Bewohnern dienen. Als Leitbild können hier die NABU-Naturwaldgemeinden in Baden-Württemberg dienen.

Mehr über das Thema "Totholz" bei WIKIPEDIA

Lebensraum Wald


Ohne den Menschen wäre Deutschland fast vollständig von Bäumen bedeckt - unter unserem Einfluss ist noch rund ein Drittel der Fläche Wald. Zwar gibt es in Deutschland keine großen Urwälder mehr. Doch im Vergleich zu anderen Ökosystemen sind die deutschen Wälder relativ ungestört. Deshalb dienen sie zahlreichen Tierarten als Lebens- und Rückzugsraum. Gleichzeitig ist der Wald ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, liefert er doch Rohstoffe für die Holz-, Papier- und Bauindustrie.

... lesen sie bitte den ganzen Artikel bei PLANET WISSEN

Tiere unserer Wälder

Ohne den Menschen wäre Deutschland fast vollständig von Bäumen bedeckt - unter unserem Einfluss ist noch rund ein Drittel der Fläche Wald. Zwar gibt es in Deutschland keine großen Urwälder mehr. Doch im Vergleich zu anderen Ökosystemen sind die deutschen Wälder relativ ungestört. Deshalb dienen sie zahlreichen Tierarten als Lebens- und Rückzugsraum. Gleichzeitig ist der Wald ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, liefert er doch Rohstoffe für die Holz-, Papier- und Bauindustrie.

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Das grüne Wunder


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