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Die Evolutionstheorie



Wer die Schöpfungsgeschichte in der Bibel oder auch im Koran bejaht, braucht die Evolution nicht verneinen,
denn gerade in der Evolution zeigt sich die ganze Größe Gottes.

Erwin P. Kandel

  • Evolutionstheorie
  • Theistische Evolution
  • Darwin
  • Die Evolution des Menschen

Eine biologische Evolutionstheorie beschreibt und erklärt die Entstehung und Veränderung der Arten als Ergebnis der organismischen Evolution, d. h. eines realhistorischen Entwicklungsprozesses, der stattgefunden hat und andauert. Jean-Baptiste de Lamarck hat 1809 das Konzept des Artenwandels vorgeschlagen; er war damit einer der ersten Evolutionstheoretiker, allerdings ging Lamarck fälschlich von der Vererbung erworbener Eigenschaften aus. Der Anatom Georges Cuvier ergänzte durch die Untersuchung von Fossilien die Erkenntnis, dass die Baupläne der Lebewesen verwandt sind und dass Lebewesen aussterben können.

Die Weiterentwicklung der Lamarckschen Evolutionstheorie gelang dreißig Jahre später (1838) Charles Darwin und weitere zwanzig Jahre später (1858) auch Alfred Russel Wallace. Beide Arbeiten, die heute als Darwinsche Evolutionstheorie bezeichnet werden, entstanden unabhängig voneinander, da Darwin sein Werk zwanzig Jahre lang nicht publizierte. Unterschiede bestehen hauptsächlich hinsichtlich der Frage, wie intensiv sich die verschiedenen Evolutionsfaktoren auswirken und welche bestimmend sind. Die biologische Evolution erklären beide durch die bessere Anpassung aller Organismen an ihre Umwelt und damit verbunden eine allmählichen Zunahme von Komplexität (Höherentwicklung und Bauplan-Transformationen).

Darwins Evolutionstheorie ist durch Erkenntnisse aus diversen Teildisziplinen der Biologie wie der Paläontologie, Genetik, Morphologie, Anatomie, Zellbiologie, Biochemie, Verhaltensbiologie, Ökologie, Biogeographie und Entwicklungsbiologie immer weiter vervollständigt worden. Auch die Deszendenztheorie zum gemeinsamen Ursprung allen Lebens ist darin integriert.

Alle modernen Teildisziplinen der Biologie ergänzen weitere Aspekte der Evolutionstheorie und vervollständigen die Erkenntnisse zur Entwicklung des Lebens, weil diese Frage alle biologische Teildisziplinen betrifft. Der Evolutionsbiologe Theodosius Dobzhansky formulierte das 1973 zusammenfassend mit dem Satz:

„Nichts in der Biologie ergibt einen Sinn außer im Licht der Evolution.“

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Der Begriff theistische Evolution bezeichnet eine Bandbreite von Sichtweisen über das Verhältnis theistischen religiösen Glaubens und wissenschaftlichen Theorien zum Ursprung und der Evolution des Lebens. Viele gläubige Theisten sind der Überzeugung, dass ein Gott in irgendeiner Form die Entwicklung des Lebens plant oder steuert. Manche Theisten gehen dabei nur vom Einfluss eines Gottes auf psychische Phänomene aus, aber einige gehen so weit, von einem direkten schöpferischen Eingreifen eines Gottes in Naturvorgänge zu sprechen. Im Unterschied zu Vertretern eines christlichen evolutionistischen Kreationismus gehen Anhänger der theistischen Evolution im Allgemeinen aber nicht von der Annahme einer völligen Irrtumslosigkeit der Bibel aus. Zahlreiche bekannte Naturwissenschaftler und Theologen vertreten die Auffassung, dass die Evolutionstheorie und der Glaube an einen Schöpfergott vollkommen widerspruchsfrei miteinander vereinbar sind. Sehr viele Gläubige der großen Konfessionen halten Wissenschaft und Glaube auch für vollständig unabhängig voneinander. Ob und wie weit solche Positionen noch unter den Oberbegriff theistische Evolution fällt, ist umstritten.

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Charles Robert Darwin (* 12. Februar 1809 in Shrewsbury; † 19. April 1882 in Downe) war ein britischer Naturforscher. Er gilt wegen seiner wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler.

Die Ende 1831 begonnene und fast fünf Jahre andauernde Reise mit der HMS Beagle, die den jungen Darwin einmal um die Welt führte, war zugleich Schlüsselerlebnis und Grundlage für sein späteres Werk. Der breiten Öffentlichkeit wurde Darwin erstmals durch seinen 1839 herausgegebenen Reisebericht bekannt. Mit seiner Theorie über die Entstehung der Korallenriffe und weiteren geologischen Schriften erlangte er in wissenschaftlichen Kreisen die Anerkennung als Geologe. Seine Untersuchungen an den Rankenfußkrebsen verschafften ihm Mitte der 1850er Jahre zusätzlich einen angesehenen Ruf als Zoologe und Taxonom.

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