Meine Mundart-Gedichte

Vorwort

Aaf denner Seidn schreib und red iich,
wäi mä dä Schnoabl gwachsn is.

Viel Vägniing winschd eich
Erwin P. Kandel

Achtung! - Wenn Sie diese Gedichte über Kopfhörer anhören bitte ich Sie, um Gehörschäden zu vermeiden, vorher den Lautstärkeregler auf leise zu stellen.

Mein lieber Gast,
wenn ein neues Mundart-Gedicht hinzugekommen ist,
erfahren Sie das auf meinem Blog "Fränkisches Allerlei".

Gute Unterhaltung
wünscht Ihnen Erwin P. Kandel

Des siech i ...

“Des siech i edzerler scho kummer”,
soong ofd die Leid - und kanne dummer,
wenn däi ärcherd a Broblem
bei ärcherd anne Sachng seeng.

Is des Gseegne nou aa gscheeng,
soongs: “Sichsdd, su hoab i's kummer seeng!”.

——————–

Wemmer sichd, woas kummer kennd,
wärs gscheider, mer endgegng rennd.
Denn läßd mer manches zu weid kummer,
ghärsd am End du zo die Dummer.

——————–

Iich glaab des vo denne Leid oom nichd:
Denn ofd kummds anderschd, wäi mer's sichd.

Und ofd gnouch is aa des der Foall:
Es kummd groad des, des wo ned soll !



Erwin P. Kandel

Bladdn

Bladdn

Ann Bladdn koann des Foahroad hoom.
Dä Gladzkubf had die Bladdn oom.
Und wemmer sunndoochs gsuffm had
machd mer vielleichd mondoochs bladd.
.Bladd koamer aa selber sa,
wemmer sachd: ” ja – gibds des aa “.

Erwin P. Kandel

A feiner Moo

a feiner Moo

A feiner Moo

A feiner Moo schaud ganz in Rou
ann Boum boam Laamerbadzn zou.
Nach aner Wall frouchd dä des Gerchla:
"Wos machsdn dou, werd des a Kärchla?"
"Ja - und wenn dä Dreeg langd", sachd dä Bou,
"mach iich den Bfarrer nou derzou."

Dä Moo sachchd draaf: "Edz du machsd Sachng.
As Dreeg koansd doch kann Bfarrer machng."
"Jch scho", sachd draaf dä Bou und lachd,
"denn Adam hoad mer a su gmachd".

Dä Moo, des is dä neie Bfarrer gween,
des Bäibla had nern nuni gseeng. 

Erwin P. Kandel


Worterklärung: 
Laamerbadzn = Klumpen Lehm und das Modellieren mit Lehm.
Gerchla = nicht nur der kleine Georg, sondern auch ein kleines witziges oder tollpatschiges Bürschchen.

Anstoß zu diesem Gedicht gab mir die alte, lokale Redewendung:
Wenn dä Dreeg langd, werd dä Bfarrer a nu gmachd.
Was bedeudet: Wenn das Geld reicht, wird etwas bestehendes noch erweitert oder ergänzt.

Dä erschde Scholldooch

Scholldoch

Dä erschde Scholldooch

Dä erschde Scholldooch woar nu schäi,
a dä zweide is nu ganger.
Obber däi vieln Dooch dernouch,
des woar scho a Verlanger:
Schbazierschdeck moaln, brav sidzn bleim,
mid lesn si die Zeid verdreim.
Den Lehrer zouhorng - nix däfsd soong.
Aan Glann schlächd des scho aafm Moong.
Moußd froung, obsd däfsd, wennsd amoal moußd,
wärsd gschimbfd, wennsd amoal lauder housd.
Aa zu laud däfmer si ned schneizn.
Mid nix däfmer des Frollein reizn.

Für miich, als Reiwer, woars ka Schbaß.
Mechd nemmer in däi erschde Glass!

Erwin P. Kandel

Dä liewe Gott und sei Bou

Dä liewe Gott

Dä liewe Gott und sei Bou



Oalle Joahr schiggg iich mein Glann,
aaf die Erdn - zu eich hamm.
Gern gäider ned - is nie gern ganger.
Iich mouß nern jedsmoal abverlanger.

Wall er sachd: "Wenn iich des siech - 
däi Digdadoorn, däi reichng Schdingger.
Däi arma Leid, däi Menschnschinder,
gibds mer jedesmoal an Schdiech."

"Mir is nou grood su - waßd scho wäi:
Wäi doamoals an Koarfreidooch - Fräi."

"AA gfälld mer ned des ganz' Drumrum,
wenn iich amoal dou nunder kumm:
Zäing a Schau oo meinedweng,
wals maaner, derfier gräings dein Seeng."

"Maaner, hinder Lichderkeddn,
kenners oall´ iern Dreeg verschdeggng.
Maaner, su a Chrisduskind,
sichd nu nix - is hoalmi blind."

"Blendn denners hindervorn.
Senn nu ka bissla gscheider worn.
Des gleiche ises , Joahr fier Joahr:
umsunsd is masdns., wenni foahr."

"AA dei Gschenker will fasd kanns.
Haubdsach is, Combuder hamms."

"Hamm doch ane ane gnummma,
siechsd, wäi glei däi Deifl kumma,
Ihna Friedn,Gligg wechreißn,
am Buudn werfm und draaf scheißn."

"Wos miich dou drund nu a weng freid",
sachder, "senn däi bravm Leid,
däi nu a bissla selbsdlos schenggng.
Däi aa an diich und miich nu denggng.
Aa oalle Kinder - grouß und glaa
Däi ganzn Gwächser - Viecher aa.
Vom Groos zon Fiesch bis hie zon Affm
- hoald oalles, wos du doamoals gschaffm."

"Mou iich wergli widder foahrn?
Kenndsd mir des heier ned derschboarn?"

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"Na", sooch iich draaf nou, "horch mei Bou,
mir häddn doochernoachd ka Rou,
wenn mir blouß wecher a boar Debbm,
däi ganze Weld in Schdiech gloun häddn."

"Scho wecher denner Leid moußd foahrn,
däi immer goud und redli woarn."

"Und is kennerd doch aa sei,
daß amoal boa dä Foahrerei
denner Doldi d' Lichd aufgäid
und eiseeng, daß a suu ned gäid."

"Daß blouß mid Ärwerd, Umweldsschudz und Friedn
nu a weng wos lefd dernieden."

Erwin P. Kandel

Lebmslauf

Lebenslauf


Lebmslauf

1.
Kaum bisd geborn, kummsd in die Scholl.
Und hasd nou dei nein Klassn voll,
machsd, walls sa mou, brav a Lehr,
denn wennsd wos glernd hasd, bisd aa wer.

Is däi Lehrzeid nou verbei,
is nuni goar, dä Lernerei:
Madli wern vo Boum schdudierd.
Mid Driggs wärd oalles ausbrobierd.

Vull Wißbegier senn aa die Madli:
verfiern die Boum mid Minikladli.
Kreiz und quer wärd dou bussiert.
A Gligg, wenn weiders nix bassierd.

Edz lernsd ofd ned blouß sedde Sachng
däi schbeeder dir aa Freid nu machng.
Mer lernd aa Zeich, des wos ned brauchd.
Des zu an gsundn Leem ned dauchd.

IIch denk edz an des Qualma blouß:
Hasders derschmeggd, bingsds nemmer lous.

2.
Ärcherdswenn kummd nou die Zeid,
dou bisd des rumschlschlawienern leid.
Nou souchd mer si, fallsd nu kann hasd,
an Mensch fiers Leem - der zu aan baßd.
Ganz korz gsachd: Mer souchd hoald ann,
mid dem mer si aa poaren kann.
Es is nix gscheids zu zweid allaa,
drum will mer schließli Kinner aa.

3.
Nou wärd gärwerd und wärd kafd.
Wärd si des und des oogschaffd.
Und ned allaans aaf Godd verdraud,
wall dä ja dir ka Heisla baud.

Schaud, daß die Kinner aa wos wern.
Senns wos worn, siechd mer des gern.
Aa in Urlaub foahrn mouß saa:
Mer lebbd fierd Ärwerd ned allaa.

Wer blouß ärwerd, sich nix gennd,
dä hadsi in sein Leem verrennd.

Suu gäids fasd a Leem lang zou,
bis mer sachd: Edz is a Rouh.
Des wos iich kennd hoab, hoabi dou.

4.
Als Redner machsd nou sedde Sachng,
däi aan a bissla Freid nu machng.
A däi wo sa mäin, moumer dou,
sunsd had di liebe Seel ka Rouh.

Su vergenger Joahr um Joahr.
Wärsd sieberzg, is scho wunderboar.

5.
Du lieber (Name) feiersd heid
dein siebzigsden - und oall däi Leid
wünschen Dir von ganzn Herzen
a Älderwern ganz ohne Schmerzn.

Viel schäine Dooch vull Heiderkeid.
Zum Drübsoal blousn is ka Zeid.
Zehr vo deine schäine Joahr.
und frei di, daß ned andersch woar.

Schau aa nach vorn, genieß di Zeid,
däi dir aaf Erden dou nu bleibd.
Wer waß, woas oom im Himmel gschichd,
denn nix Gwieses was mer nichd.

Erwin P. Kandel

Mer kann ofd hörn ...

Mä kann oft hörn

Mer kann ofd hörn ...

Mer kann ofd hörn: “ Wäis kummd werds gnummer „.
Vo äldern Leid - deils a vo junger.

Mer mouß ’s aa neemer - worschd wäis kummd !

Blouß läßd mers su, wäis aan ofd kummd,
gäisd ärcherdswenn amoal zu grund.

Drum moußd as denner schlechdn Sachng
fier diich is Besde nu draus machng.

Erwin P. Kandel

Reenger

Reenger

Wenns grouße Drobfm - rechd arch reengd,
sachd mer gern in unsrer Gengd,
daß Käibadzn heid wider reengd.

Und doch hoab iich nach su an Reeng,
nu kann ansin Bschissner gseeng.

Mer wärd - und Sie werns selber wissen,
masdns blouß vo Menschn bschissn.

Erwin P. Kandel

Rendner

Rendner

Oals Rendner, maaner manche Leid
had mer joahredooch viel Zeid.
Und wemmer su den Rendner härd,
is des doch masdns umgekehrd.

Als Rendner moui eerli soong,
des vo denne Leid is gloong.
Doch des vom Rendner aa ned schdimmd:
„Es kummd draff oa wäi mer es nimmd„

Für des ane hoab iich Zeid,
fürs ander blouß, wenn ane bleibd !

Und iewerhabd gäid andern Leid,
wos iich mid meiner Zeid su dreib,
ka bisserla woas oa.

Blouss miich, und häichsdns aa nu meiner Fraa.
Des gherd a su - des mou su saa!

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Edz is mir selber goarnid wichdi,
ob edz des vom Redner richdi
oder des vo denne Leid.

Wichdi wärs mir und a Freid,
daß eich und mir nu rechd viel Zeid
herundd aaf unsrer Erdn bleibd.

Daß mer oald wern ohne Schmerzn,
ohne Ängsd und ohne Sorng.
Und aafschdäi kenna oalle morng.

——————————————

Wäiviel Zeid mer had hienieden
wärd allaa vom Herrn endschieden.
Und wäiviel Zeid nu aner had
schdäid ned im Kalenderbladd.

Drum gäid mid ihr sehr sorgsam um -
goar oallzu schnell isds Leem ofd rum.
Verdoud mid ärchern ned die Zeid -
verdouds mid suwos, wos eich freid. 



Fraali mousd aa Sachng machng,
däi mer hoald su machng muß.
Wenns gäid, machs aa mid einem Lachng,
wenn ned, nou machsders mid Verdruß.

Denn 's is Gsedz amoal im Leem:
Es mou aa manchmoal Ärcher geem.
Wäi wolldn mir woas Freude nenna
wenn mir den Gegngsadz ned kenna.

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Doch des is ned is Deema heid:
Will wider redn vo der Zeid.
Will soong, was mir mid dera machng,
woas su mid unsrer Zeid bassierd.

Moal wärs zum greina - moal zum lachng.
Iich hoabmers undd a weng nodierd.

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Amoal is zkorz, und amoal zlang.
Hasd Handwerker, kummd zuviel zamm.

Im Urlaub renndsder goar dervoo.
Wärdsder zu knabb, hängsd ane droo.

Manchmoal kanns uns aa bassiern,
daß mer zviel vo ihr verliern.

Ofd wärds aan, bis mer si verschaud,
vo andern sugoar hindrum glaud.

Der aane, und des gibd zu denkn,
kann sei Zeid aa nu verschenkng.

A anderer schlächds sugoar doud.
Und wäi ofd kummsd mid ihr ind Noud.

Hasd weid zum Fachoarzd, wärds verfoahrn
- vurallem mid der Bundesboahn.

Arch viel gäid durchs Schloufm draaf.

Kaum schdäisd aaf – dousd a weng rum,
is der Dooch scho wider um.

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Su vergänger di Sekundn,
Minudn und aa manche Schdundn.
Die Dooch, die Wochng und die Joahr.
Und wäis vergäid, sichsd an die Hoar.

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Wie auch immer wir die Zeit verbracht:
Die Rechnung wird am Schluss gemacht.
Wer unterm Strich dann sagen kann:
Nicht sinnlos hab’ ich sie vertan,
der hat’s im Leben gut gemacht.

Ging zeitweise in seinem Leben
so manches oder viel daneben,
dem sage ich:

Nimm’s nicht so schwer,
sag’ trotzdem Dank.
Sagt alle Dank – ihr durftet leben ! 

Erwin P. Kandel



Unsre Doggder

Dogder

Unsre Doggder

Unsre Doggder - arme Leid,
gräing nemmer viel vo Kassn heid.
Drum hoams wos oalds ganz nei erfundn:
Edz schrebfms widder ihre Kundn.

Erwin P. Kandel

Vo dä Politik däi Leid ...

Politik

Vo dä Politik däi Leid ...

Vo dä Politik däi Leid
diggng nemmer richdi heid:
Streidn oom blouß hie und her,
oals ob Berlin a Miedshaus wär.
Der a will des, und des der ander.
Des is a ansis Durcherander.

Iich glaab, dou oom gäid nix mehr zamm
su lang mer däi Regierung hoam.

Häid iich a bissla woas zu soong,
baggerd ich däi oall' bam Groong,
Deeds inneran groußn Abord schberrn
und hoffm, dass vernünfdi wern. 

Erwin P. Kandel

Vo Lehrer und Schüler

Vo Lehrer

Vo Lehrer und Schüler

Vorn sins gschdandn, ganz allaa.
Die masdn fesd aaf ihre Baa.
Hoams aa Kontakt ghabd nu zo Glass,
woar is Schollgäi fasd a Schbaß.
Fiern Lehrer wäi denn Schüler.

Woar edz ane odder aner
a weng wagglerd in die Baaner,
hoam den di Kinder gern drakdierd,
seldn obber reschbekdierd.

Um Reschpekd si zu verschaffm
langdn däi zu seddn Waffm,
mit denners nou im Endeffekd
blouß is Gegngdeil bezweggd.

Mer mou ned glei zum Schdeckn langa
- es langd a Handschelln aaf die Wanga.
Und su a glanne Wadschn had
bei manchng sicher aa nix gschadd.

Is Gsedz hads doamoals nu erlaubd,
daß mer zum Erzäing aa haud.
A Müssn is es niemoals gween.
Es war allaans bam Lehrer gleeng.

Miich selber, mousi wärgli soong,
ham ganz selden ane gschloong.
Obwohl iich - mer had mir des gsachd,
viel Kaschberli und Blödsinn gmachd.

Woarscheinli is des dou droo gleng:
Däi ham den Kaschber in mir gseeng!
Und Kaschber, ’s is a oalde Gschichd,
verhaud mer in der Regl nichd.

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Es hoam ned oalle Lehrer ghaud.
a boar hoam ohne haua gschaud
daß oalle Kinder, aa die dumma,
zo an goudn Zeichnis kumma.

Für a Lehrschdell woar des wichdi;
fürs schbädre Leebm null und nichdi.
Su mancher hads - edz ganz laud gsachd -
drodz schlechdn Zeichniss zo woas brachd.

Wos hilfd aan scho sei ganzes Wissn,
wennern in die Händ nei gschissn.
Doch zo der Ärwerd mid der Hand
brauchsd masdns aa a weng Verschdand.

Am besten wärs, es häld sichd Woach:
Arch viel Hirn, a goude Hand,
nou bringsds zu woas in unserm Land.

Doch solls bam Schdoad aa Menschen geem,
däi goud, allaa vom Denkng leem.

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Denkng mäin aa unsre Lehrer
und ihr Beruf wärd immer schwerer.

A Lehrer mou a Kindsdler saa,
mou ferdi wern mid grouß und glaa,
mid bäisn, bravm, gscheidn, dumma
und solchng, däinern saudumm kumma.

A Lehrer mou aa wachsam saa
denn Kinder schdellnern gern a Baa.
Und wenn er nou is Baa nid sichd
furchdboar schnell am Buudn lichd.

Des Aafschdäi fälld nou zimli schwer,
und anne schaffms goarned mer.

A Lehrer soll a freindli saa.
ned zu grouß saa - aa ned glaa,
fromm sei und ned fuchdi wern.
Nou hoamnern Boum und Maadli gern.

A Frollein mou a Boum verschdäi.
Soll goud ausseeng, - ned afferd gäi.
Soll ned zu lufdi oazuung saa,
sunsd gräing die Boum nu Schdielaung aa.

Vurallem obber, des schdäid fesd,
mouß a Lehrer immer fesd
sei Glass in seine Händ drin hoom.

Gibt er di Ziigl as der Händ,
masdns wos derleebm kennd.

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Lehrer wern, is ned su schwer.
Lehrer saa dergegng sehr.

Drum, ärcherd mir däi Lehrer nichd,
die vorbildlich erfüll’n die Pflichd:
Kinder zu lehrn und zu erzäing.

Die andern moumer laafm lassn,
brauchsd ned meeng und a ned hassn.
Däi ham hoald, sooch iich unverhehld,
einfach ihrn Beruf verfehld.

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Schdell dir däi Frouch edz ganz allaa:
Meechersd du a Lehrer saa ?

Iich glaab, du soochersd ganz schnell naa!

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Denk iich an däi Lehrer heid,
demmer däi, ganz eerli, leid.
Däi däffm blouß die Händ aafheem,
Wadschn däff der Schüler geem.

Erwin P. Kandel

Vuuglbesidzer

Vuuglbesidzer

Vuuglbesidzer

Jeder Mensch, ob grouß, ob glaa,
had im Kubf sei Vuucherla.

Manche Leid - ofd hoggngs droom,
mäin sugoar an groußn hoom.
Denn däi machng ofd su Sachng,
däi mer, wärgli, mideran glann
iewerhabd ned machng kann.

Erwin P. Kandel

Zon Gebodzdooch

Gebodzdooch

Zon Gebodzdooch

Zon Gebodzdooch winsch iich dier,
is gleiche, wäi iich winscherd mier:

Gsundheid, Gligg, a ruiches Joahr.
An Loddogwinn, ka graue Hoar.

Aa kann Ärcher mid di Leid.
Nou hoasd is ganze Joahr a Freid.

Erwin P. Kandel

Zwaa linke Hend

Zwaa linke Hend

Hasd im Beruf zwaa linke Hend
mer in di Politik gäi kennd.
Dord brauchsd blouß Ellerbuung - zwaa gscheide
und a Goschn - a rechd breide.

A weng a Hirn kennd aa nix schoadn.
Nou bisd scho masdns goud beroadn.

Erwin P. Kandel

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